Verantwortlich für diese Seite: Jonas Meier
Bereitgestellt: 07.09.2026
Die Pilgergruppe hat am ersten Septemberwochenende zwei weitere Tagesetappen des Pilgerwegs am Rhein unter die Füsse genommen. Unterwegs kamen wir am Paradies vorbei.
Jonas Meier,
Die Vorfreude war gross: In Stein am Rhein knüpften wir am Samstag, 5. September, an die zweite Etappe des letzten Jahres an und erinnerten uns ans Glacé, das uns damals nach der Ankunft eine leckere Erfrischung war. Der Uferweg führte uns abwechselnd durch Wald und Feld. Schweigend und im Gespräch waren wir unterwegs, und bald schon gab es einen Apéro mit Appenzeller Biberli und eine Andacht am Fluss mit einem Ritual zum "Loslassen". "Und ich werde euch ein neues Herz geben, und in euer Inneres lege ich einen neuen Geist. Und ich entferne das steinerne Herz aus eurem Leib und gebe euch ein Herz aus Fleisch", heisst es in Ezechiel 36,26, und passend dazu erhielten alle Pilgernden ein Steinherz, das sie unterwegs am Wegrand "loslassen" konnten. Mit Gott unterwegs kann das Herz leichter werden.
Das Ziel der ersten Etappe war Gailingen am Hochrhein, oberhalb von Diessenhofen. Im Hotel Rheingold wurden wir herzlich beherbergt und genossen zum Sonnenuntergang ein leckeres und fröhliches Znacht. Am Sonntag führte uns die zweite Etappe nach dem Besuch beim Beck wieder in Diessenhofen über die Brücke und dann weiter durch Wald und Flur dem Fluss entlang. Wir wunderten uns über die mysteriösen Flurnamen, pilgerten schweigend durch "Galgenacker" und "Mörderbuck" und freuten uns darüber, im "Paradies", einem ehemaligen Klarissenkloster, in der Klosterkirche eine Andacht zu feiern. In den alten Mauern liessen wir ein "Dona nobis pacem" erklingen und die Mesmerin Barbara Binzegger versorgte uns mit Kaffee und vielen spannenden Geschichten zum Ort.
Doch wir zogen wieder aus, raus aus dem Paradies, Schaffhausen erwartete uns: Zur Schlussbesprechung stiegen wir auf den Munot und waren uns einig, dass das gemeinsame Pilgern im nächsten Jahr weitergehen soll.
Vielen herzlichen Dank an Harald Müller für die zuverlässige Planung!
Das Ziel der ersten Etappe war Gailingen am Hochrhein, oberhalb von Diessenhofen. Im Hotel Rheingold wurden wir herzlich beherbergt und genossen zum Sonnenuntergang ein leckeres und fröhliches Znacht. Am Sonntag führte uns die zweite Etappe nach dem Besuch beim Beck wieder in Diessenhofen über die Brücke und dann weiter durch Wald und Flur dem Fluss entlang. Wir wunderten uns über die mysteriösen Flurnamen, pilgerten schweigend durch "Galgenacker" und "Mörderbuck" und freuten uns darüber, im "Paradies", einem ehemaligen Klarissenkloster, in der Klosterkirche eine Andacht zu feiern. In den alten Mauern liessen wir ein "Dona nobis pacem" erklingen und die Mesmerin Barbara Binzegger versorgte uns mit Kaffee und vielen spannenden Geschichten zum Ort.
Doch wir zogen wieder aus, raus aus dem Paradies, Schaffhausen erwartete uns: Zur Schlussbesprechung stiegen wir auf den Munot und waren uns einig, dass das gemeinsame Pilgern im nächsten Jahr weitergehen soll.
Vielen herzlichen Dank an Harald Müller für die zuverlässige Planung!


