Jede und jeder zählt: Der Kiki-Tag 2026

Gruppenfoto Kiki-Tag 2026 (Foto: Anne-Sophie Berki)
Gruppenfoto Kiki-Tag 2026 (Foto: Anne-Sophie Berki)
Auch der diesjährige Kiki-Tag (Kinderkirche-Tag) in Magden war ein Tag, an dem viel gelacht, gesungen, getanzt, gebastelt und gut gegessen wurde.
Felix Berki,
Das Vorbereitungsteam des Kiki-Tags empfing die Kinder zwischen dem 2. Kindergarten und der 5. Klasse vormittags im Gässli – untermalt von den ersten wärmenden Sonnenstrahlen am kühlen Spätsommertag.
Wir teilten die Kinder in Gruppen ein und schon ging es los: In der Kirche im Gässli begrüsste ich die 22 Kinder und erzählte ihnen die biblische Geschichte des verlorenen respektive wiedergefundenen Schafes (Lukas 15) mit diversen Hilfsmitteln und Figuren. Fazit: Das eine Schaf ist genauso wichtig wie die anderen 99 Schafe. Und so vertieften wir anschliessend an fünf Posten diese Geschichte.

Irene Klieber-Hungerbühler übte mit den Kindern Tänze ein, es wurde gesungen und rhythmisch gemalt. Im ganzen Gässli und draussen auf der Strasse waren Trommeln, Rasseln und viele Kinderstimmen zu hören.

Bei Katja Buholzer wurden Streichholzschachteln passend zur Geschichte dekoriert. Während die Kinder fleissig bastelten, durften sie spannenden Geschichten lauschen und das eine oder andere Rätsel miteinander lösen. Ein Posten für Kopf, Herz und Hand.

Das gute Wetter nutzten wir voll aus und so führte Ana-Lia Buholzer draussen diverse Spiele mit den Kindern durch. Der Hirte in der Geschichte musste den grossen Entscheid fällen, ob er die 99 Schafe zurücklassen sollte, um das eine Schaf zu retten: Was für eine Verantwortung! Dem wurde in einem kleinen Hindernislauf mit verbundenen Augen nachgespürt.

Was wäre doch der Kiki-Tag ohne zu töpfern. Auch dieses Jahr durften die Kinder bei Margret Siegenthaler töpfern. Letztes Jahr waren es Herzen, dieses Jahr passend zur biblischen Geschichte kleine und grössere Schafe. Die Herzen durften die Kinder am Ende des Tages als Andenken mit nach Hause nehmen, die Schafe werden nun getrocknet, gebrannt und ab in ein paar Wochen im Gässli bis zum nächsten Kiki-Tag zu bestaunen sein!

Und ich wollte von den Kindern in meinem Posten wissen, warum in aller Welt der Hirte diesen grossen Entscheid gefällt hat, ein einzelnes Schaf zu retten, obwohl er noch 99 andere Schafe hatte. Wir versuchten gemeinsam herauszufinden, in welchen Situationen wir dies wohl wagen würden. Und was macht einen Menschen aus, den ich mag? All ihre Gedanken hielten die Kinder auf einem Plakat fest, auf dem Schafe und ein ermutigender Zuspruch abgebildet waren und beklebten ihr kleines Kunstwerk mit Schafwolle.

Kulinarisch wurden wir den ganzen Tag über äusserst verwöhnt: Ernst Schüpbach grillierte und die Sigristin Isabelle Bornex zauberte in der Küche. Zum Zvieri gab es die leckeren von den Kindern mitgebrachten Kuchen.
Unterstützt wurden wir als Vorbereitungsteam von 8 sehr hilfsbereiten Konfirmandinnen und Konfirmanden bei diversen Posten und vor allem auch in der Küche.

Am Ende sammelten wir, was wir heute alles Schönes erlebt und gemacht hatten, es wurde nochmals getanzt und gesungen und die Kinder erhielten einen Schlusssegen mit der Kernbotschaft des Tages: „Ihr seid alle wunderbar und von Gott so gewollt, wie ihr seid.“

Ein wunderbar bunter Tag voller Erlebnisse im Gässli, an dem viel gelacht wurde.
Und mein erster Einsatz im Pfarramt.
Das Vorbereitungsteam freut sich bereits auf den Kiki-Tag 2027!
Kiki-Tag 2026
Kiki-Tag 2026, Gässli (Thema "Jede und jeder zählt" zu Lk15)
14.09.2026
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Fotograf/-in
Katja Buholzer und Weitere