Zoom-Bibelteilen

"Gralsburg" von Raja Dibeh (Foto: Andreas Fischer)
Mi. 06.05.2026, 20.00 bis 21.30 Uhr
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Im » Zyklus zu den Kindheitsgeschichten am Anfang des Lukasevangeliums (Lk 1-2) werde ich im » Gottesdienst am Sonntag, 10. Mai (10 Uhr in der Kirche Rheinfelden, gemeinsam mit meinem Pfarrkollegen Jonas Meier und unserer Praktikantin stud. theol. Silja Schreiner) über die Perikope predigen, die von der Ankündigung der Geburt von Johannes dem Täufer und dem Verstummen von dessen Vater Zacharias erzählt.

Diesen Abschnitt (Lk 1, 5-25; Text siehe unten) würden wir im Vorfeld gern in einer kleinen Gruppe im Rahmen eines Bibelteilens (Erklärung siehe unten) besprechen.

Herzliche Einladung also zum Austausch per Zoom, jede, jeder bei sich zuhause, am Feierabend mit einem Glas Wein, einer Tasse Tee oder was immer, anderthalb Stunden konzentriert vor dem Bildschirm, verbunden im World Wide Web!

Wer dabei sein mag, melde sich bei mir (andreas.fischer@ref-rheinfelden). Ich verschicke dann den Link.

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Die Ankündigung der Geburt des Johannes: Lk 1, 5-25

5 In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, gab es einen Priester mit Namen Zacharias aus der Abteilung des Abija; der hatte eine Tochter aus dem Geschlecht Aarons zur Frau, und ihr Name war Elisabet. 6 Sie waren beide gerecht vor Gott, da sie ihren Weg gingen in allen Geboten und Satzungen des Herrn. 7 Und sie hatten kein Kind, denn Elisabet war unfruchtbar, und beide waren schon betagt. 8 Und es geschah, als seine Abteilung an der Reihe war und er seinen Priesterdienst vor Gott verrichten sollte, 9 dass er nach dem Brauch der Priesterschaft durch das Los dazu bestimmt wurde, das Räucheropfer darzubringen; und er ging in den Tempel des Herrn hinein, 10 die ganze Volksmenge aber betete draussen zur Stunde des Räucheropfers. 11 Da erschien ihm ein Engel des Herrn, der stand auf der rechten Seite des Räucheraltars. 12 Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und Furcht überfiel ihn. 13 Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Gebet ist erhört worden, und Elisabet, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben. 14 Und Freude und Jubel wird dir zuteil werden, und viele werden sich freuen über seine Geburt. 15 Denn er wird gross sein vor dem Herrn, und Wein und Bier wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er erfüllt werden von heiligem Geist, 16 und viele von den Söhnen und Töchtern Israels wird er zurückführen zum Herrn, ihrem Gott, 17 und er wird vor ihm hergehen in Elijas Geist und Kraft, um die Herzen der Väter zu den Kindern zurückzuführen und Ungehorsame zur Gesinnung Gerechter, um dem Herrn ein wohlgerüstetes Volk zu bereiten. 18 Und Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Ich selbst bin ja alt, und meine Frau ist schon betagt. 19 Und der Engel antwortete ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht; und ich wurde gesandt, um mit dir zu reden und dir dies als gute Botschaft zu überbringen. 20 Und jetzt sollst du stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tag, da dies geschieht, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen werden zu ihrer Zeit. 21 Und das Volk wartete auf Zacharias, und alle wunderten sich, dass er so lange im Tempel verweilte. 22 Als er aber heraustrat, konnte er nicht mit ihnen reden. Und sie merkten, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen und blieb stumm. 23 Und es geschah, als die Tage seines Priesterdienstes zu Ende waren, dass er nach Hause zurückkehrte. 24 Nach diesen Tagen aber wurde Elisabet, seine Frau, schwanger, und sie zog sich für fünf Monate zurück und sagte: 25 Dies hat der Herr an mir getan in den Tagen, als er darauf bedacht war, meine Schmach unter den Menschen von mir zu nehmen.

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Bibelteilen

„Beim Bibel-Teilen sitzen alle, Gläubige und Amtsträger, gleichberechtigt nebeneinander: Keiner soll den anderen belehren, sich im Umgang mit der Bibel über den anderen erheben.“ (Fritz Lobinger, Bischof in Südafrika)

Das sogenannte „Bibelteilen“ wurde in südafrikanischen Basisgemeinden entwickelt, die ihr geistliches Beisammensein ohne Pfarrer zu gestalten haben. Eine einfache "Sieben-Schritte-Methode" schafft den Rahmen, um sich über einen biblischen Text auszutauschen und ihn im Alltag wirksam werden zu lassen.

Der Austausch im virtuellen Raum funktioniert, wie wir seit Corona-Zeiten wissen, tiptop. Es braucht dafür nicht mehr als einen Computer und Internet.

Kontakt: Pfr. Andreas Fischer