2026
Veranstaltungen für
Verantwortlich für diese Seite: Andreas Fischer
Bereitgestellt: 09.08.2024
Gottesdienst mit Gemeindefest und Vernissage der Ausstellung von Papiermaché-Skulpturen von Pia Hartmann Gröger
Musik: Rani Orenstein
Kollekte: Kantonal: Cartons du Coeur
2017, also vor 7 Jahren, feierten wir anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens unseres Kirchgemeindehauses ein Fest. Der Anlass mit Gottesdienst und anschliessender Grillade (mit Salat- und Kuchenbuffet) hat uns so gut gefallen, dass wir ihn seither jährlich wiederholen. Er steht selbstverständlich allen, Kaiseraugstern und Nichtkaiseraugsterinnen, Reformierten und Nichtreformierten offen. Herzliche Einladung – um es mit Pfr. Jürg Fahrni zu sagen – „zum Singen und zum Beten, aber auch zum Essen und sich Freuen“! Für die Kinder bietet unsere Katechetin Ursula Zuppinger parallel zur Predigt ein eigenes Programm an.
Wozu sich das Kirchgemeindehaus bekanntlich auch eignet, sind Ausstellungen. Im Rahmen des Gottesdienstes werden wir die Ausstellung von Papiermaché-Skulpturen von Pia Hartmann Gröger eröffnen. Weitere Informationen dazu finden sich» hier.
Noch eine Randnotiz zum Predigtthema: Ich bin zurecht darauf hingewiesen worden, dass die mittlerweile über zwei Jahre dauernde Predigtreihe zum Markusevangelium so etwas wie einen blinden Fleck aufweist, nämlich die «Wundergeschichten». Tatsächlich stehe ich ihnen, nüchterner Protestant, der ich bin, fasziniert, aber auch etwas ratlos gegenüber. Nun versuche ich, mein Gesichtsfeld gleichsam zu erweitern, indem ich mich der Heilung des blinden Bettlers Bartimäus zuwende (Mk 10, 46-52; Text siehe unten). Ursula Zuppinger wird sich im parallelen Kinderprogramm mit derselben Geschichte befassen.
Die Heilung des blinden Bartimäus (Mk 10, 46-52)
46 Und sie kommen nach Jericho. Und als er und seine Jünger und etliches Volk von Jericho weiterzogen, sass Bartimäus, der Sohn des Timäus, ein blinder Bettler, am Weg. 47 Und als er hörte, dass es Jesus von Nazaret sei, begann er laut zu rufen: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! 48 Da fuhren ihn viele an, er solle schweigen. Er aber rief noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! 49 Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! Und sie rufen den Blinden und sagen zu ihm: Sei guten Mutes, steh auf! Er ruft dich. 50 Da warf er seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus. 51 Und Jesus wandte sich ihm zu und sagte: Was soll ich für dich tun? Da sagte der Blinde zu ihm: Rabbuni, mach, dass ich wieder sehen kann. 52 Und Jesus sagte zu ihm: Geh, dein Glaube hat dich gerettet. Und sogleich sah er wieder und folgte ihm auf dem Weg.
Der Berner Dichter-Pfarrer Kurt Marti (1921-2017) beginnt seine Predigt zu diesem Text mit den folgenden (hoffentlich Spannung erzeugenden 😊) Zeilen:
Ein Blinder sitzt neben der Strasse. Sein Name: Bartimäus. Sein Beruf: Bettler. Wer blind ist, dem blieb damals nicht viel anderes übrig als zu betteln. Und nun kommt Jesus. Und jetzt tut der Blinde, was man auf offener Strasse nicht tun soll: er schreit, macht Lärm, erregt unliebsames Aufsehen… Jesus bleibt stehen. Wo die andern nur lästiges Geschrei hören, vernimmt er den Aufschrei der Hoffnung.
Wer sich für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Text interessiert, sei auf das » Bibelteilen am Donnerstag, 8.8. abends um 8 Uhr hingewiesen per Zoom hingewiesen.
Wozu sich das Kirchgemeindehaus bekanntlich auch eignet, sind Ausstellungen. Im Rahmen des Gottesdienstes werden wir die Ausstellung von Papiermaché-Skulpturen von Pia Hartmann Gröger eröffnen. Weitere Informationen dazu finden sich» hier.
Noch eine Randnotiz zum Predigtthema: Ich bin zurecht darauf hingewiesen worden, dass die mittlerweile über zwei Jahre dauernde Predigtreihe zum Markusevangelium so etwas wie einen blinden Fleck aufweist, nämlich die «Wundergeschichten». Tatsächlich stehe ich ihnen, nüchterner Protestant, der ich bin, fasziniert, aber auch etwas ratlos gegenüber. Nun versuche ich, mein Gesichtsfeld gleichsam zu erweitern, indem ich mich der Heilung des blinden Bettlers Bartimäus zuwende (Mk 10, 46-52; Text siehe unten). Ursula Zuppinger wird sich im parallelen Kinderprogramm mit derselben Geschichte befassen.
Die Heilung des blinden Bartimäus (Mk 10, 46-52)
46 Und sie kommen nach Jericho. Und als er und seine Jünger und etliches Volk von Jericho weiterzogen, sass Bartimäus, der Sohn des Timäus, ein blinder Bettler, am Weg. 47 Und als er hörte, dass es Jesus von Nazaret sei, begann er laut zu rufen: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! 48 Da fuhren ihn viele an, er solle schweigen. Er aber rief noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! 49 Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! Und sie rufen den Blinden und sagen zu ihm: Sei guten Mutes, steh auf! Er ruft dich. 50 Da warf er seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus. 51 Und Jesus wandte sich ihm zu und sagte: Was soll ich für dich tun? Da sagte der Blinde zu ihm: Rabbuni, mach, dass ich wieder sehen kann. 52 Und Jesus sagte zu ihm: Geh, dein Glaube hat dich gerettet. Und sogleich sah er wieder und folgte ihm auf dem Weg.
Der Berner Dichter-Pfarrer Kurt Marti (1921-2017) beginnt seine Predigt zu diesem Text mit den folgenden (hoffentlich Spannung erzeugenden 😊) Zeilen:
Ein Blinder sitzt neben der Strasse. Sein Name: Bartimäus. Sein Beruf: Bettler. Wer blind ist, dem blieb damals nicht viel anderes übrig als zu betteln. Und nun kommt Jesus. Und jetzt tut der Blinde, was man auf offener Strasse nicht tun soll: er schreit, macht Lärm, erregt unliebsames Aufsehen… Jesus bleibt stehen. Wo die andern nur lästiges Geschrei hören, vernimmt er den Aufschrei der Hoffnung.
Wer sich für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Text interessiert, sei auf das » Bibelteilen am Donnerstag, 8.8. abends um 8 Uhr hingewiesen per Zoom hingewiesen.
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer



