"Der Weg des Windes": Gottesdienst vor Pfingsten, mit Predigt zum Abschluss des Kohelet-Zyklus

Momente (Foto: Jutta Wurm) — Wandbehang im Kirchgemeindehaus Kaiseraugst
Musik: Assel Abilseitova
Kollekte: Neve Shalom, Israel
Das hebräische Wort für „Geist“, RUACH, bedeutet „göttliche Geistkraft“, „Lebenskraft“ und auch "Atem" und "Wind". Es begegnet bei Kohelet an mehreren wichtigen Stellen:

„Es weht nach Süden und dreht nach Norden,
dreht, dreht, weht, der Wind.
Und weil er sich dreht, kommt er wieder, der Wind.“ (1, 6)

„Kein Mensch hat Macht über den Wind, so dass er den Wind aufhalten könnte, und keiner hat Macht über den Tag des Todes.“ (8, 8)

„Den Weg des Windes kennst du nicht, noch das Werden des Kindes im Leib der Schwangeren. So kennst du auch nicht das Tun Gottes, der all dies erschafft.“ (11, 5)

Er kehrt also wieder, immer wieder, der Wind, weht und dreht sich in zyklischen Bewegungen, und ist doch unverfügbar wie der Todestag und undurchschaubar wie das Werden eines Kinds im Leib seiner Mutter.

Kurz vor Pfingsten, dem Fest des Geistes, lauschen wir der RUACH, die "weht, wo sie will" (Joh. 3, 8).

Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit einer, promised!, allerletzten Predigt im » Kohelet-Zyklus!
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer