"Benedictus": Taizé-Feier mit Abendmahl und Meditation zum Lobgesang des Zacharias (Lk 1, 68-79)

»Der Glaube, das Vertrauen auf Gott, ist etwas ganz Einfaches... Er ist wie ein Schritt, den wir tausendfach von neuem tun, ein Leben lang, bis zum letzten Atemzug.«
(Frère Roger Schutz, Pfarrer, Gründer und langjähriger Prior von Taizé)

In diesem Geist der Einfachheit feiern wir monatlich einmal Gottesdienst – mit Gebet, Stille und den typischen, mehrfach, mehrsprachig und mehrstimmig gesungenen Taizé-Liedern.

Mit Pfr. Andreas Fischer, stud. theol. Silja Schreiner und Jutta Wurm

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Zum Thema:
In den Taizéfeiern im ersten Halbjahr 2026 vertiefen wir uns in die "Cantica", die hymnischen Gesänge in den Kindheitsgeschichten des Lukasevangeliums (Lk 1-2). Diesmal, kurz vor dem Johannistag (24. Juni), wird es das "Benedictus" sein, der Lobgesang des Zacharias nach der Geburt seines Sohnes, Johannes dem Täufer:

68 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sich seines Volkes angenommen und ihm Erlösung verschafft 69 und uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause Davids, seines Knechtes, 70 wie er es versprochen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Ewigkeit her, 71 uns zu retten vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 Barmherzigkeit zu erweisen unseren Vätern und seines heiligen Bundes zu gedenken, 73 des Eides, den er unserem Vater Abraham geschworen hat, uns zu gewähren, 74 dass wir, errettet aus der Hand der Feinde, ihm ohne Furcht dienen 75 in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm all unsere Tage. 76 Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten, 77 Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volk durch die Vergebung ihrer Sünden, 78 aufgrund des herzlichen Erbarmens unseres Gottes, mit dem das aufgehende Licht aus der Höhe uns besuchen will, 79 um zu leuchten denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um zu lenken unsere Füsse auf den Weg des Friedens.
(Lk 1, 68-79)

Kontakt: Pfr. Andreas Fischer