Verantwortlich für diese Seite: Jonas Meier
Bereitgestellt: 31.05.2026
Der Gottesdienst PLUS bleibt!
Jonas Meier,
Im Gottesdienst PLUS liefen am letzten Maisonntag wieder viele Fäden zusammen: Die Band sorgte für Stimmung, die Theatergruppe für den einen oder anderen Lacher in der vom Dekoteam liebevoll geschmückten Kirche, die Konfirmand:innen kümmerten sich um Kinderprogramm und unterstützten den Service zum Essen, das vom Kochteam vorbereitet wurde. Über 40 Menschen waren am letzten Maisonntag wieder für dieses aussergewöhnliche Gottesdienstformat engagiert und haben den zahlreichen Gottesdienstbesuchenden ein unvergessliches Gottesdiensterlebnis beschert.
Eine bleibende Erinnerung
"Was bleibt?" - so das vielschichtige Thema.
Nicht nur: Was bleibt nach der Ära Ruszkowski (deren alten Sofas einen Spezialauftritt im Bühnenbild hatten)?
Sondern auch ganz profan: Warum habe ich immer mehr Sachen?
Oder existenziell: Was bleibt in unserem Leben in Erinnerung? Was bleibt, wenn alles vergeht?
Und natürlich biblisch: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.
Die Geschichte der Perlenkette
Das Dekoteam hat sich wortwörtlich ins "Zeug" gelegt: Die Bühne verwandelte sich in ein familiäres Wohnzimmerchaos, wie man es von eigenen Umzügen kennt. Da eine alte Vase, dort alte Bücher, Fotoapparate, Puppen, Spielsachen. Wohin mit all dem Zeug? In den Theaterszenen kam viel Familiendynamik zum Tragen: Der Vater ist überfordert vom ganzen Aufräumen, der einen Tochter kann es nicht schnell genug gehen und als dann die Puppe der anderen Tochter weggeworfen werden soll, kann der Sohn das Drama gerade noch verhindern... Es zeigt sich: Ein Gegenstand, der für jemanden wertlos erscheint, kann für eine andere Person voller Erinnerungen und Bedeutung sein. So findet dann auch eine Perlenkette im Nachklang zum Lied "Das Wunder der Perle" via Tutti ein neues Zuhause: Die Gegenstände gehen weiter, aber die Geschichten bleiben. Der Tauschtisch beim Eingang der Kirche bot gleich Gelegenheit, dieses Motto in Taten umzusetzen: Zahlreiche Gegenstände sind auf diese Weise weitergewandert.
Gottes roter Faden der Liebe
In der Predigt zu 1. Korinther 13 verlieh Pfarrer Jonas Meier dem Thema weitere Tiefe und verknüpft die verschiedenen Fäden des Gottesdienstes wortwörtlich. Die Gottesdienstbesuchenden wurden zum Mitmachen eingeladen und erhielten alle einen roten Faden, den sie miteinander zu einem Netz verknüpfen konnten, um das Wirken von Gottes Liebe in der Gemeinschaft darzustellen - ein eindrückliches Bild gegen Abschottung! In krisenhaften Zeiten - sei das in der konfliktreichen Gemeindesituation im alten Korinth, in der berührenden Schlussszene vom Netflix-Film "Don't look up" oder in der heutigen Zeit jenseits der Hoffnung, dass wir Probleme individuell lösen können - ist es entscheidend, dass Gottes roter Faden der Liebe in der Gemeinschaft sichtbar wird.
Gottesdienst als Gemeinschaftswerk
Und wie könnte das besser gelingen, als beispielsweise in einer Gottesdienstgemeinde, in der so viele Begabungen und Leidenschaften zusammenkommen? "Always remember us this way" spielte und sang die Band zum Abschluss vor dem feinen Zmittag und die Hoffnung bleibt, dass Gemeinschaft Grosses möglich machen kann. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Und weiter geht's...
...mit dem nächsten Gottesdienst PLUS am Sonntag, 15. November!
Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Zeit und Lust, sich in einem der Teams zu engagieren? Melden Sie sich gern bei Pfarrer Jonas Meier: 061 831 52 55.
Eine bleibende Erinnerung
"Was bleibt?" - so das vielschichtige Thema.
Nicht nur: Was bleibt nach der Ära Ruszkowski (deren alten Sofas einen Spezialauftritt im Bühnenbild hatten)?
Sondern auch ganz profan: Warum habe ich immer mehr Sachen?
Oder existenziell: Was bleibt in unserem Leben in Erinnerung? Was bleibt, wenn alles vergeht?
Und natürlich biblisch: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.
Die Geschichte der Perlenkette
Das Dekoteam hat sich wortwörtlich ins "Zeug" gelegt: Die Bühne verwandelte sich in ein familiäres Wohnzimmerchaos, wie man es von eigenen Umzügen kennt. Da eine alte Vase, dort alte Bücher, Fotoapparate, Puppen, Spielsachen. Wohin mit all dem Zeug? In den Theaterszenen kam viel Familiendynamik zum Tragen: Der Vater ist überfordert vom ganzen Aufräumen, der einen Tochter kann es nicht schnell genug gehen und als dann die Puppe der anderen Tochter weggeworfen werden soll, kann der Sohn das Drama gerade noch verhindern... Es zeigt sich: Ein Gegenstand, der für jemanden wertlos erscheint, kann für eine andere Person voller Erinnerungen und Bedeutung sein. So findet dann auch eine Perlenkette im Nachklang zum Lied "Das Wunder der Perle" via Tutti ein neues Zuhause: Die Gegenstände gehen weiter, aber die Geschichten bleiben. Der Tauschtisch beim Eingang der Kirche bot gleich Gelegenheit, dieses Motto in Taten umzusetzen: Zahlreiche Gegenstände sind auf diese Weise weitergewandert.
Gottes roter Faden der Liebe
In der Predigt zu 1. Korinther 13 verlieh Pfarrer Jonas Meier dem Thema weitere Tiefe und verknüpft die verschiedenen Fäden des Gottesdienstes wortwörtlich. Die Gottesdienstbesuchenden wurden zum Mitmachen eingeladen und erhielten alle einen roten Faden, den sie miteinander zu einem Netz verknüpfen konnten, um das Wirken von Gottes Liebe in der Gemeinschaft darzustellen - ein eindrückliches Bild gegen Abschottung! In krisenhaften Zeiten - sei das in der konfliktreichen Gemeindesituation im alten Korinth, in der berührenden Schlussszene vom Netflix-Film "Don't look up" oder in der heutigen Zeit jenseits der Hoffnung, dass wir Probleme individuell lösen können - ist es entscheidend, dass Gottes roter Faden der Liebe in der Gemeinschaft sichtbar wird.
Gottesdienst als Gemeinschaftswerk
Und wie könnte das besser gelingen, als beispielsweise in einer Gottesdienstgemeinde, in der so viele Begabungen und Leidenschaften zusammenkommen? "Always remember us this way" spielte und sang die Band zum Abschluss vor dem feinen Zmittag und die Hoffnung bleibt, dass Gemeinschaft Grosses möglich machen kann. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Und weiter geht's...
...mit dem nächsten Gottesdienst PLUS am Sonntag, 15. November!
Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Zeit und Lust, sich in einem der Teams zu engagieren? Melden Sie sich gern bei Pfarrer Jonas Meier: 061 831 52 55.


