Verantwortlich für diese Seite: Leszek Ruszkowski
Bereitgestellt: 17.11.2025
Letzten Sonntag, am 16.11., leuchtete die Herbstdeko schon von weitem vor dem Kircheneingang – und jeder wusste: Es ist endlich wieder Zeit für den Gottesdienst Plus.
Katrin Schwinne
Auch drinnen strahlten verschiedene Sterne, und es gab sogar eine fast echte Palme. Das Dekoteam war wieder voll in seinem Element.
Zu Anfang zogen die Schauspieler:innen des ChileTheaters mit Kindern als eine Nomadengruppe in die Kirche ein. Gross und Klein, sogar eine Herde voller Kuscheltier-Lamas und -Schäfchen und -Wölfe – und Johnny als echter Hütehund.
Ein kleiner Junge fragte seinen Grossvater am Feuer mit einem stetigen „Warum?“ über Gott und seine Schöpfung aus. Ein Nomadenlied über die Schöpfung wurde eigens für diesen Gottesdienst von Nina Haugen komponiert. Verena Michel begleitete es als Nomadin am Lagerfeuer mit ihrer Flöte. Dann sangen Fünftklässler lebendige Lieder und ernteten viel Applaus.
Die Konfirmanden spannten anschliessend eine lange Schnur durch die ganze Kirchenlänge und erklärten die Entstehung des Sonnensystems – angefangen vor 4,6 Mrd. Jahren bei der Kirchentür. An der vorderen Kirchenwand war man schliesslich im Heute angelangt. Ein Livevideo des Kirchenraums signalisierte diesen Schlusspunkt der langen Reise. Dabei wurde deutlich, dass der Mensch in der gesamten Schöpfung winzig klein ist, noch nicht einmal so gross wie ein Atom im Vergleich zur Länge der Kirche.
Wissenschaftler können zwar Fragen zum „Wie?“ beantworten, aber nicht zum wichtigen „Warum?“, gab Leszek Ruszkowski zu bedenken. Für Christinnen und Christen liegt ein möglicher Zugang in der Meditation. Und auch darin, dass nicht immer die Stärksten gewinnen, sondern ebenso die Schwachen – die mit Liebe bedacht werden und Spuren von Güte in der Welt hinterlassen.
Wie immer untermalte die Kirchenband das Thema musikalisch, und alle erfreuten sich unter anderem an der glockenhellen Stimme von Vanessa als Solistin, ergänzt durch den Tenor von Markus.
Die Kinder durften eigene Galaxien basteln, und zum Schluss kamen alle wieder zusammen, um feine Spätzle mit Gemüse zu verspeisen. Am Ausgang bekam jeder noch Plätzchen in Sternenform geschenkt.
Fragen wir uns jetzt: „Warum sind wir in diesem Gottesdienst gewesen?“
So lautet die Antwort: Weil es eine tolle Gemeinschaft ist – und weil jeder Liebe braucht.
Katrin Schwinne
Zu Anfang zogen die Schauspieler:innen des ChileTheaters mit Kindern als eine Nomadengruppe in die Kirche ein. Gross und Klein, sogar eine Herde voller Kuscheltier-Lamas und -Schäfchen und -Wölfe – und Johnny als echter Hütehund.
Ein kleiner Junge fragte seinen Grossvater am Feuer mit einem stetigen „Warum?“ über Gott und seine Schöpfung aus. Ein Nomadenlied über die Schöpfung wurde eigens für diesen Gottesdienst von Nina Haugen komponiert. Verena Michel begleitete es als Nomadin am Lagerfeuer mit ihrer Flöte. Dann sangen Fünftklässler lebendige Lieder und ernteten viel Applaus.
Die Konfirmanden spannten anschliessend eine lange Schnur durch die ganze Kirchenlänge und erklärten die Entstehung des Sonnensystems – angefangen vor 4,6 Mrd. Jahren bei der Kirchentür. An der vorderen Kirchenwand war man schliesslich im Heute angelangt. Ein Livevideo des Kirchenraums signalisierte diesen Schlusspunkt der langen Reise. Dabei wurde deutlich, dass der Mensch in der gesamten Schöpfung winzig klein ist, noch nicht einmal so gross wie ein Atom im Vergleich zur Länge der Kirche.
Wissenschaftler können zwar Fragen zum „Wie?“ beantworten, aber nicht zum wichtigen „Warum?“, gab Leszek Ruszkowski zu bedenken. Für Christinnen und Christen liegt ein möglicher Zugang in der Meditation. Und auch darin, dass nicht immer die Stärksten gewinnen, sondern ebenso die Schwachen – die mit Liebe bedacht werden und Spuren von Güte in der Welt hinterlassen.
Wie immer untermalte die Kirchenband das Thema musikalisch, und alle erfreuten sich unter anderem an der glockenhellen Stimme von Vanessa als Solistin, ergänzt durch den Tenor von Markus.
Die Kinder durften eigene Galaxien basteln, und zum Schluss kamen alle wieder zusammen, um feine Spätzle mit Gemüse zu verspeisen. Am Ausgang bekam jeder noch Plätzchen in Sternenform geschenkt.
Fragen wir uns jetzt: „Warum sind wir in diesem Gottesdienst gewesen?“
So lautet die Antwort: Weil es eine tolle Gemeinschaft ist – und weil jeder Liebe braucht.
Katrin Schwinne


