Sandmandala-Projekt: Eröffnungszeremonie

Sandmandala Tag 1 (9) (Foto: Jutta Wurm)
Vom 31. Januar bis 6. Februar 2026 streuen Abt Kunga Tenzing und Nawang Funchok aus Mustang/Nepal in unserem Kirchgemeindehaus ein Sand-Mandala. Die Anfangszeremonie findet am Samstag, 31.1. um 11 Uhr (musikalische Mitwirkung: Bettina Berger, Flöte; mit anschliessendem Apero Riche, ausgerichtet vom mongolischen Restaurant Sole & Sar in Rheinfelden), die Schlusszeremonie am Freitag, 6.2. um 15 Uhr statt. Interessierte können den Zeremonien und auch der täglichen Arbeit der Mönche beiwohnen. Öffnungszeiten: Täglich 9–12 Uhr und 14–17 Uhr (Mittwoch von 17-20 Uhr).

Herzliche Einladung zur Eröffnungszeremonie des Sandmandala-Projekts!

Eindrücke vom entsprechenden Anlass im Jahr 2022 finden sich » hier.

Der Eintritt ist frei, Kollekten kommen der Klosterschule in » Lo-Manthang zugute.


---

Sand-Mandalas haben im tibetischen Buddhismus eine uralte Tradition. Sie werden auf rituelle Weise hergestellt und dienen zur Meditation. Der bunte Sand wird präzis platziert, so dass nach tagelanger Arbeit ein detailreiches Bild entsteht. Ein Mandala ist ein symbolischer Palast, in dem eine Gottheit wohnt, in diesem Fall der Medizin-Buddha, der Heilung bringt für jene, die das Mandala erstellen, und auch für jene, die den Prozess in der Stille begleiten. Mandalas symbolisieren auch die Vergänglichkeit allen Lebens; denn nach Fertigstellung eines Sand-Mandalas wird es wieder zusammengewischt und in einen Fluss gestreut.

Organisiert wird das Sandmandala-Projekt vom » Schulverein Lo-Manthang, Magden, einem gemeinnützigen Verein mit der Zielsetzung, Kindern und Jugendlichen aus armen Verhältnissen in entlegenen Berggebieten Nepals Zugang zu einer schulischen Grundausbildung zu ermöglichen.

Am Sonntag, 1. Februar, um 10 Uhr findet im Kirchgemeindehaus ein » Gottesdienst für Gross und Klein statt, gestaltet von den Katechetinnen Susanne Amann und Katharina Metzger und den Kindern aus dem Religionsunterricht, gemeinsam mit mir. Die Kinder malen im Vorfeld der Feier selber Mandalas; weil diese den Ort symbolisieren, an dem Gott wohnt, wird das Thema des Gottesdienstes die Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel sein (Lukas 2, 41-52).

Im Namen aller Vorbereitenden lädt herzlich ein:

Andreas Fischer
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer