2026
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Verantwortlich für diese Seite: Andreas Fischer
Bereitgestellt: 04.07.2026
Den Namenlosen einen Namen geben – Gottesdienst der Gesamtgemeinde in Kaiseraugst, mit Texten von Adelheid Duvanel (1936-1996)
Pfarrperson: Andreas Fischer
Musik: Vaclav Hrebec
Kollekte: Verein Feigenbaum
In der ehemaligen DDR, erzählte mein Pfarrkollege Klaus-Christian Hirte kürzlich, war Schweizer Literatur im Gegensatz zu jener aus der BRD nicht tabu. Das hat dazu geführt, dass der in der DDR aufgewachsene Hirte von Kindesbeinen an mit Schweizer Literatur vertraut ist. Eine der Autorinnen, die er hinter dem Eisernen Vorhang kennen- und schätzen gelernt hat, ist seltsamerweise hierzulande und in unserer Region völlig unbekannt, obwohl sie ihr ganzes Leben im Raum Basel verbracht hatte: » Adelheid Duvanel geb. Feigenwinter kam 1936, also vor genau neunzig Jahren, in Pratteln zur Welt, wuchs in Liestal auf, lebte in Basel und starb am 8. Juli 1996, also vor genau dreissig Jahren, in Arisdorf. In Insiderkreisen gilt sie als eine der bedeutendsten literarischen Stimmen unseres Landes. Der letztes Jahr verstorbene Literaturwissenschaftler Peter von Matt (1937-2025) hat über sie geschrieben: „Den Namenlosen gab sie einen Namen, den Abseitigen ein unverwechselbares Gesicht.“
Ein erster Blick in die Erzählungen, Kolumnen, Briefe von Duvanel hat mich auf die etwas ungewöhnliche Idee gebracht, mich in diesem Gottesdienst kurz nach ihrem dreissigsten Todestag auf Texte von ihr zu beziehen. Sie enthalten eine Fülle von existenziell-theologischen Themen.
Ein erster Blick in die Erzählungen, Kolumnen, Briefe von Duvanel hat mich auf die etwas ungewöhnliche Idee gebracht, mich in diesem Gottesdienst kurz nach ihrem dreissigsten Todestag auf Texte von ihr zu beziehen. Sie enthalten eine Fülle von existenziell-theologischen Themen.
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer



