«In deine Hände lege ich meinen Geist» - Gottesdienst in der Nacht vor Ostern

Maren Beßler_pixelio (Foto: Maren Beßler_pixelio)
Pfarrperson: Andreas Fischer
Musik: Rani Orenstein
Mitwirkung: Xenia Lemberski, Violine
Kollekte: HEKS
Noch ist Nacht. Noch harren wir der Auferstehung. Wir erinnern uns an jene Worte, die Christus gemäss dem Lukasevangelium als letzte aussprach, bevor er «seinen Geist aushauchte»:

«Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.» (Lk 23, 46)

Es ist ein Zitat aus den Psalmen, die für Jesus von Nazareth – wie für viele Jüdinnen und Christen damals und heute – zeitlebens sein Gebetsbuch waren. Der entsprechende Vers im Alten Testament lautet:

«In deine Hand befehle ich meinen Geist, du hast mich erlöst, EWIGER, du treuer Gott.» (Psalm 31, 6)

Dieser Vers wird im Judentum als Gutenacht-Gebet gesprochen. Das passt: Es gilt, sich dem Dunkel dieser Nacht anzuvertrauen. Aus ihr wird die Aurora, die Morgenröte aufgehen. Und wir, wir werden unser «Christ ist erstanden» singen.

Musikalisch wird die Osternachtfeier von unserem jüdischen Pianisten Rani Orenstein gemeinsam mit der Geigerin Xenia Lemberski und einem Ad hoc-Chor gestaltet.

Herzliche Einladung!
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer