2026
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Verantwortlich für diese Seite: Andreas Fischer
Bereitgestellt: 15.07.2024
Musik: Maria Grigorenko
Kollekte: Insieme
Auf der endlosen Reise durchs Markusevangelium – die Predigtreihe dauert inzwischen schon mehr als zwei Jahre – ist mir ein Detail aufgefallen, von dem ich nicht sicher bin, ob es bedeutsam ist: Am Schluss der Geschichte von der Heilung eines Menschen (Mk 3, 1-6; Text siehe unten) mit einer verkümmerten Hand («e vergrüppleti Hand», heisst es in «Im Bebbi si Biible» derb und träf) heisst es, «die Hand wurde wiederhergestellt» (V. 5).
Das ist, wie es in einem Kommentar heisst, eine «singuläre Wortwahl». Das entsprechende Wort im griechischen Urtext erinnert an eine berühmte Stelle in der Apostelgeschichte, wo von der «Wiederherstellung aller Dinge» die Rede ist (Apg 3, 21). Dieser Gedanke der «Wiederherstellung aller Dinge» ist später in der Theologie ausgearbeitet worden zur Lehre von der «Allversöhnung».
Sollte die «singuläre Wortwahl» in der kleinen Heilungsgeschichte, wie ich vermute, nicht zufällig sein, würde sich in der Heilung der «vergrüpplete» Hand so etwas wie eine göttliche Trift andeuten, die zur Wiederherstellung der Welt führt, bis einst Gott «alles in allem» sein wird (1. Kor 15, 28).
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
PS: Wer sich vertieft mit dem Text befassen will, sei auf das » Zoom-Bibelteilen am Donnerstag, 18. Juli um 20 Uhr hingewiesen. Den Link wird auf Anfrage zugestellt.
Die Heilung eines behinderten Mannes am Sabbat (Mk 3, 1-6)
1 Und er ging wieder in die Synagoge. Und dort war einer mit einer verkümmerten Hand. 2 Und sie beobachteten ihn genau, ob er ihn am Sabbat heilen würde, um ihn anklagen zu können. 3 Und er sagt zu dem Menschen mit der verkümmerten Hand: Steh auf, tritt in die Mitte! 4 Und er sagt zu ihnen: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, Leben zu retten oder zu vernichten? Sie aber schwiegen. 5 Und voller Zorn schaut er sie einen nach dem andern an, betrübt über die Verstocktheit ihres Herzens, und sagt zu dem Menschen: Streck deine Hand aus! Und der streckte sie aus - und seine Hand wurde wiederhergestellt. 6 Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Herodianern sogleich den Beschluss, ihn umzubringen.
Das ist, wie es in einem Kommentar heisst, eine «singuläre Wortwahl». Das entsprechende Wort im griechischen Urtext erinnert an eine berühmte Stelle in der Apostelgeschichte, wo von der «Wiederherstellung aller Dinge» die Rede ist (Apg 3, 21). Dieser Gedanke der «Wiederherstellung aller Dinge» ist später in der Theologie ausgearbeitet worden zur Lehre von der «Allversöhnung».
Sollte die «singuläre Wortwahl» in der kleinen Heilungsgeschichte, wie ich vermute, nicht zufällig sein, würde sich in der Heilung der «vergrüpplete» Hand so etwas wie eine göttliche Trift andeuten, die zur Wiederherstellung der Welt führt, bis einst Gott «alles in allem» sein wird (1. Kor 15, 28).
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
PS: Wer sich vertieft mit dem Text befassen will, sei auf das » Zoom-Bibelteilen am Donnerstag, 18. Juli um 20 Uhr hingewiesen. Den Link wird auf Anfrage zugestellt.
Die Heilung eines behinderten Mannes am Sabbat (Mk 3, 1-6)
1 Und er ging wieder in die Synagoge. Und dort war einer mit einer verkümmerten Hand. 2 Und sie beobachteten ihn genau, ob er ihn am Sabbat heilen würde, um ihn anklagen zu können. 3 Und er sagt zu dem Menschen mit der verkümmerten Hand: Steh auf, tritt in die Mitte! 4 Und er sagt zu ihnen: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, Leben zu retten oder zu vernichten? Sie aber schwiegen. 5 Und voller Zorn schaut er sie einen nach dem andern an, betrübt über die Verstocktheit ihres Herzens, und sagt zu dem Menschen: Streck deine Hand aus! Und der streckte sie aus - und seine Hand wurde wiederhergestellt. 6 Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Herodianern sogleich den Beschluss, ihn umzubringen.
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer



