Die Nachfolge der Frauen: Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl

Antikes Grabkreuz Kaiseraugst (Foto: Jutta Wurm)
Musik: Assel Abilseitova
Mitwirkung: Aline Schnepp, Cello
Kollekte: ACAT
Die Jünger sind alle geflohen. Von Judas verraten, von Petrus verleugnet und von seinen Weggefährten verlassen, ist Jesus gestorben. Ein römischer Hauptmann spricht im Anblick des Gekreuzigten das Bekenntnis aus, auf das das ganze Markusevangelium (Mk) hinläuft: „Ja, dieser Mensch war in Wahrheit Gottes Sohn!“ (Mk 15, 39)

Damit könnte das Mk, das wie kein anderes gezeichnet ist vom Kreuz, in gewissem Sinn enden. Doch es geht weiter, immer weiter. Es folgen zwei merkwürdige Verse (15, 40f.; Text siehe unten). Sie erzählen von Frauen, die aus der Ferne beobachten und miterleben, wie Jesus stirbt. Sie, von denen bislang kaum die Rede war, werden mit Namen genannt. Von ihnen heisst es mit einem Wort, das im Mk grösstes Gewicht hat, sie seien ihm „nachgefolgt“. Bis hierher, zum Kreuzgalgen. Sie werden ihm weiter folgen, vom Kreuz zum Grab. Und dort die ersten Zeuginnen der Auferstehung sein.

Passend zum Thema werden unsere Pianistin Assel Abilseitova und die Cellistin Aline Schnepp Musik der wenig bekannten Komponistinnen Maria Theresia von Paradis (1759-1824) und Nadia Boulanger (1887-1979) spielen.

Predigttext: Mk 15, 40f.:
Es waren aber auch Frauen da, die von ferne zuschauten, unter ihnen Maria aus Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus des Kleinen und des Jose, und Salome, die ihm gefolgt waren und ihn unterstützt hatten, als er in Galiläa war, und noch viele andere Frauen, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.


Bibelteilen:
Am Montag, 25. März, 19 Uhr wird dieser Text in Form eines "Bibelteilens" im digitalen Raum per Zoom besprochen. Wer daran teilnehmen möchte, melde sich bei mir. Ich schicke dann den Zoom-Link. Die Teilnahme am Bibelteilen ist selbstverständlich auch möglich, wenn man an Karfreitag nicht zum Gottesdienst kommt.
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer