„Mir hei ds tüe“ – Ateliergottesdienst in Kaiseraugst

Glockenturm Kaiseraugst<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>553</div><div class='bid' style='display:none;'>7011</div><div class='usr' style='display:none;'>68</div>
Musik: Marta Casulleras und Ad hoc-Band
Kollekte: Waldenser
Am Sonntag, 25. August, um 19.15 Uhr findet im reformierten Kirchgemeindehaus Kaiseraugst ein experimenteller Gottesdienst statt. Mit einer Slam-Poetry-Predigt und diversen Ateliers zum Thema: „Wir haben zu tun“.

In einem Text mit dem Titel „Das irritiert“ erzählt die Kaiseraugster Theologin und preisgekrönte Poetry-Slammerin Franziska Kuhn von Irritationen, die sie beim Aufschlagen der Zeitung oder Einschalten des Radios überkommen. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, hat sie einen Slam geschrieben, mit Assonanzen und Konsonanzen, reinen und unreinen Reimen, geschliffen und ungehobelt und immer in breitem Berndeutsch, dem Dialekt, der per se poetisch klingt. Die verschiedenen Irritationen führen zum Fazit:

„Giele u Modi,
mir u der Büebu,
mir hei ds tüe!“


Der Büebu, „Bub“, ist Jesus, Menschen-Sohn und Gottes-Sohn. Was es zu tun gibt, wird in den Ateliers im Anschluss an die Slam-Predigt vertieft, in einer Bibelarbeit, im Gespräch mit einem Geflüchteten, mit einem Experten für klimatische Veränderungen. Ausserdem kann man, jeder nach seiner Façon, singen, beten, meditieren, sich segnen lassen. Und so weiter. Und wem das alles zu tiefsinnig ist, der kann sich im Jugendkeller einen Drink mixen lassen, Dartspfeile werfen und Tischfussball spielen.

Herzliche Einladung!

Andreas Fischer
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer
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