2026
Veranstaltungen für
Verantwortlich für diese Seite: Andreas Fischer
Bereitgestellt: 25.03.2026
Pfarrperson: Andreas Fischer
Musik: Rani Orenstein
Kollekte: Angst und Panikhilfe Schweiz
Man kennt sie, die eindrücklichen Motive und Szenen des Palmsonntags: Den Esel, die Palmzweige, das Volk, das "Hosianna" ruft; den Einzug Jesu durchs Stadttor, der auch den Einzug des Christus in unser Herz und unsere Welt symbolisiert. Weiter ist der Einzug Initiation in das Geheimnis der Kar- und Ostertage, in die grosse Wandlung, die durch den Tod in neues, unverstelltes, unbegrenztes Leben hineinführt.
Diesen Einzug werden wir in einem leisen Gottesdienst bedenken, feiern, vollziehen – anhand des Berichts nach dem Lukasevangelium (Lk 19, 28-40; Text siehe unten), der gegenüber den anderen Evangelien ein paar charakteristische Eigenheiten hat. Unter anderem wird da gar nicht „Hosianna“ gerufen; stattdessen singen die Jüngerinnen und Jünger Jesu, ähnlich wie die Engel in der Weihnacht: „Im Himmel Friede und Gloria in Excelsis, Lichtglanz in der Höhe!“ Als man ihnen – realpolitisch vernünftig – nahelegt, den Mund zu halten, sagt Jesus mit eindrücklicher Metaphorik: „Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.“
Text: Der Einzug in Jerusalem (Lukas 19, 28-40)
28 Jesus zog ... nach Jerusalem hinauf. 29 Und es geschah, als er in die Nähe von Betfage und Betanien kam, an den Berg, der Ölberg genannt wird, dass er zwei seiner Jünger voraussandte 30 und sprach: Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los und bringt ihn her! 31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr ihn los?, so sagt: Der Herr braucht ihn. 32 Und die er gesandt hatte, gingen und fanden es so, wie er ihnen gesagt hatte. 33 Als sie nun das Füllen losbanden, sagten seine Besitzer zu ihnen: Was bindet ihr das Füllen los? 34 Sie sagten: Der Herr braucht es. 35 Und sie brachten es zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und liessen Jesus aufsitzen. 36 Während er so dahinzog, breiteten sie auf dem Weg ihre Kleider vor ihm aus. 37 Als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, begann die ganze Jüngerschar voll Freude mit gewaltiger Stimme Gott zu loben um all der Wunder willen, die sie gesehen hatten, 38 und sie riefen: Gepriesen sei, der da kommt, der König, im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe! 39 Und einige von den Pharisäern, die unter dem Volk waren, sagten zu ihm: Meister, bring deine Jünger zum Schweigen! 40 Und er antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.
Diesen Einzug werden wir in einem leisen Gottesdienst bedenken, feiern, vollziehen – anhand des Berichts nach dem Lukasevangelium (Lk 19, 28-40; Text siehe unten), der gegenüber den anderen Evangelien ein paar charakteristische Eigenheiten hat. Unter anderem wird da gar nicht „Hosianna“ gerufen; stattdessen singen die Jüngerinnen und Jünger Jesu, ähnlich wie die Engel in der Weihnacht: „Im Himmel Friede und Gloria in Excelsis, Lichtglanz in der Höhe!“ Als man ihnen – realpolitisch vernünftig – nahelegt, den Mund zu halten, sagt Jesus mit eindrücklicher Metaphorik: „Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.“
Text: Der Einzug in Jerusalem (Lukas 19, 28-40)
28 Jesus zog ... nach Jerusalem hinauf. 29 Und es geschah, als er in die Nähe von Betfage und Betanien kam, an den Berg, der Ölberg genannt wird, dass er zwei seiner Jünger voraussandte 30 und sprach: Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los und bringt ihn her! 31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr ihn los?, so sagt: Der Herr braucht ihn. 32 Und die er gesandt hatte, gingen und fanden es so, wie er ihnen gesagt hatte. 33 Als sie nun das Füllen losbanden, sagten seine Besitzer zu ihnen: Was bindet ihr das Füllen los? 34 Sie sagten: Der Herr braucht es. 35 Und sie brachten es zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und liessen Jesus aufsitzen. 36 Während er so dahinzog, breiteten sie auf dem Weg ihre Kleider vor ihm aus. 37 Als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, begann die ganze Jüngerschar voll Freude mit gewaltiger Stimme Gott zu loben um all der Wunder willen, die sie gesehen hatten, 38 und sie riefen: Gepriesen sei, der da kommt, der König, im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe! 39 Und einige von den Pharisäern, die unter dem Volk waren, sagten zu ihm: Meister, bring deine Jünger zum Schweigen! 40 Und er antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer



