„Décroissance“ – Ateliergottesdienst in der Fastenzeit

Atelier- GD 2026 (Foto: Jutta Wurm)
Pfarrperson: Andreas Fischer
Musik: Lukas Sehr
Kollekte: Pro Longo maï
Im Zentrum dieses Gottesdienst-Formats steht eine offene Phase mit diversen Ateliers, in welchen Menschen das tun können, wonach ihnen der Sinn steht: Töggele im Jugendkeller, Meditieren, sich segnen lassen, über die Predigt austauschen. Usw.

Auch die Predigt wird keine klassische sein:


Seine Tochter war einst, als wir in Zürich heirateten, unsere Trauzeugin. Nach der Hochzeit sagte der Basler » Rolf Steppacher, er werde, falls es uns irgendwann in die Nordwestschweiz verschlagen würde, unser treuster Gottesdienstbesucher werden. Und so kam es. Viele, zumindest im Kaiseraugster Gemeindeteil, kennen Rolf Steppacher. Er ist nicht nur treuer Gottesdienstbesucher, er ist für mich auch hochinteressanter Gesprächspartner, verlässlich fliessende Inspirationsquelle und zuweilen Klagemauer. Als ich mich – mein pastorales Gejammer ist ja inzwischen allseits bekannt – kürzlich mal wieder darüber beklagte, dass immer weniger Leute sich für die Kirche interessieren, murmelte er etwas von „Décroissance“; das sei, wenn ich richtig verstanden habe, so etwas wie das Gegenteil von Wachstum und für die Zukunft unseres Planeten matchentscheidend. Es sei gut, wenn die Kirche da vorangehe. Das klingt interessant, zumal Rolf Steppacher früher Dozent für Entwicklungsfragen und ökologische Ökonomie war. Und es passt in die Fastenzeit, die am 1. März, nach Ende der Basler Fasnacht, auch hier in der Nordwestschweiz angefangen haben wird. Im Ateliergottesdienst wird er sich zu „Décroissance“ äussern, und in der anschliessenden offenen Phase wird Ueli Mäder, emeritierter Soziologieprofessor, mit ihm darüber ins Gespräch kommen.

Herzliche Einladung!
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer