«Ein Leib und ein Geist» - Ökumenischer Gottesdienst anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen

OIP (Foto: AGCK Schweiz)
So. 18.01.2026, 10.00 bis 12.00 Uhr
Kaiseraugst, Christkatholische Kirche St. Gallus
Pfarrperson: Andreas Fischer
Musik: Rani Orenstein, Orgel
Mitwirkung: Tamar Eskenian, Flöten
Kollekte: Förderung von Betreuungsangeboten für benachteiligte Kinder im Rahmen von Little-Prince-Zentren in Shirak und Lori, Armenien
Die ökumenischen Gottesdienste zum Jahresbeginn haben in Kaiseraugst eine lange Tradition. Sie finden schon sei viel längerer Zeit statt als die Dekade, die ich selber hier lebe. Früher wurden sie in der ökumenischen Kirche Liebrüti gefeiert, seit ein paar Jahren feiern wir sie in der christkatholischen Kirche St. Gallus.

Wir beziehen uns in diesen Gottesdiensten jeweils auf die Unterlagen der Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen. Dieses Jahr wurden sie erstellt von Mitgliedern verschiedener Kirchen in Armenien.

Wir freuen uns, dass wir für die musikalische Gestaltung der Feier die Armenierin Tamar Eskenian gewinnen konnten. Sie ist nicht nur eine hochdotierte Flötistin, sondern weiss auch die traditionellen armenischen Flöten Shvi und Duduk zu spielen.

Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Peter Feenstra (christkatholisch), Diakon Stephan Kochinky (römisch-katholisch) und mir, dem dieses Jahr die Aufgabe zukommt, über den Leitvers der Gebetswoche zu predigen:

«Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung» (Eph 4,4)


In den Unterlagen stehen dazu die schönen Sätze:

«Dieser Bibelvers aus dem Brief an die Epheser bringt die theologische Tiefe der christlichen Einheit auf den Punkt: Die Kirche wird als Einheit bezeichnet, die die Grenzen der Geografie, Nationalität, ethnischen Zugehörigkeit und Tradition überwindet. Der Heilige Geist stützt diese Gemeinschaft und befähigt sie, ihre Sendung zu erfüllen.»

Herzliche Einladung zum Gottesdienst, auch im Namen meiner Pfarrkollegen und von Tamar Eskenian, die mir sagte, was wir hier tun, sei eine schöne und wichtige Sache:

Pfr. Andreas Fischer
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer