2026
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Verantwortlich für diese Seite: Andreas Fischer
Bereitgestellt: 17.06.2024
«Es darf keine Verlorenen geben»: Gottesdienst der Gesamtgemeinde mit Predigt über Jesu Gleichnisse vom Verlorenen
Musik: Rani Orenstein
Kollekte: Verein Hilfe für Vietnam
Für meine Ferien in Griechenland hat mir meine Meditationslehrerin – vielleicht, damit ich nicht verlorengehe 😊 – das Doppelgleichnis vom verlorenen Schaf und dem verlorenen Groschen («dr verlooreni Batze» heisst es schön in «Im Bebbi si Biible») mit in die Stille am Meer gegeben. Am Sonntag vor dem Abflug hat mein Pfarrkollege Klaus-Christian Hirte eine Predigt mit dem launigen Thema «Von Hirten und Hausfrauen» über eben diesen Text gehalten. Und dass » Hansueli Schläpfer, der kürzlich bei uns gepredigt hat, sich als mein verlorenes Schaf bezeichnet, ist inzwischen so etwas wie ein running gag.
Also: Das Verlorene findet mich derzeit auf diversen Wegen. Im ersten Gottesdienst nach meiner Rückkehr werde ich versuchen, mir zu den entsprechenden Gleichnissen Jesu (Lk 15, 4-10; Text siehe unten) ein paar Gedanken zu machen. Orientierungshilfe bei der Suche nach dem Verlorenen wird die grossartige Auslegung des Schweizer Theologen und Mitbegründers der religiös-sozialen Bewegung Leonhard Ragaz (1868-1945) sein. Der cantus firmus lautet: «Es darf keine Verlorenen geben», nicht moralisch, nicht sozial, nicht religiös.
Herzliche Einladung!
NB: Die Kollekte wird von » Ruedi Wullschleger präsentiert. Der Filmfreak, der dem Verein "Hilfe für Vietnam" seit vielen Jahren verbunden ist, wird dafür eigens einen Werbespot zusammenschneiden!
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf und das Gleichnis von der verlorenen Drachme (Lk 15, 4-10)
4 Wer von euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? 5 Und wenn er es findet, nimmt er es voller Freude auf seine Schultern 6 und geht nach Hause, ruft die Freunde und die Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein verlorenes Schaf gefunden. 7 Ich sage euch: So wird man sich auch im Himmel mehr freuen über einen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keiner Umkehr bedürfen.
8 Oder welche Frau, die zehn Drachmen besitzt und eine davon verloren hat, zündet nicht ein Licht an, kehrt das Haus und sucht eifrig, bis sie sie findet? 9 Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. 10 So, sage ich euch, wird man sich freuen im Beisein der Engel Gottes über einen Sünder, der umkehrt.
Also: Das Verlorene findet mich derzeit auf diversen Wegen. Im ersten Gottesdienst nach meiner Rückkehr werde ich versuchen, mir zu den entsprechenden Gleichnissen Jesu (Lk 15, 4-10; Text siehe unten) ein paar Gedanken zu machen. Orientierungshilfe bei der Suche nach dem Verlorenen wird die grossartige Auslegung des Schweizer Theologen und Mitbegründers der religiös-sozialen Bewegung Leonhard Ragaz (1868-1945) sein. Der cantus firmus lautet: «Es darf keine Verlorenen geben», nicht moralisch, nicht sozial, nicht religiös.
Herzliche Einladung!
NB: Die Kollekte wird von » Ruedi Wullschleger präsentiert. Der Filmfreak, der dem Verein "Hilfe für Vietnam" seit vielen Jahren verbunden ist, wird dafür eigens einen Werbespot zusammenschneiden!
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf und das Gleichnis von der verlorenen Drachme (Lk 15, 4-10)
4 Wer von euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? 5 Und wenn er es findet, nimmt er es voller Freude auf seine Schultern 6 und geht nach Hause, ruft die Freunde und die Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein verlorenes Schaf gefunden. 7 Ich sage euch: So wird man sich auch im Himmel mehr freuen über einen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keiner Umkehr bedürfen.
8 Oder welche Frau, die zehn Drachmen besitzt und eine davon verloren hat, zündet nicht ein Licht an, kehrt das Haus und sucht eifrig, bis sie sie findet? 9 Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. 10 So, sage ich euch, wird man sich freuen im Beisein der Engel Gottes über einen Sünder, der umkehrt.
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer



