Konfirmationen mit Maske, Abstand und Livestream

konf20-3 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christine&nbsp;Ruszkowski)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>763</div><div class='bid' style='display:none;'>9798</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>
Zwanzig junge Menschen wurden letzten Sonntag, dem 15. November, in Rheinfelden konfirmiert. Zwei von ihnen konnten nur virtuell dabei sein.
Leszek Ruszkowski,
Ihr ursprüngliches Konfirmationsdatum fiel am 5. April dem Lockdown zum Opfer. Da verschiedene Ausbildungswege nach der obligatorischen Schulzeit eingeschlagen werden, war es nicht einfach, ein gemeinsames Verschiebedatum zu finden. Dass jenes, das allen zu passen schien, auf dem Peak einer zweiten Infektionswelle liegen könnte, wurde damals noch nicht wirklich befürchtet.

Aber nun konnte trotz Einschränkungen die Konfirmation tatsächlich gefeiert werden – in zwei Schichten, denn selbst wenn nur Eltern und Paten in die Kirche konnten, hätte man die 50er Grenze nicht einhalten können. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging das aber gut.

Einige Eltern haben sich entschieden, das Familienfest von der kirchlichen Feier zeitlich zu trennen. Denn die Verwandten im Ausland hätten jetzt auch nicht anreisen können, ohne die Quarantäne auf sich zu nehmen. Umso wichtiger war es auch, ihnen die Möglichkeit zu bieten, aus der Ferne an der Konfirmation teilzunehmen, über einen Livestream.

Selbst eine Konfirmandin, die gerade ein Auslandjahr in England absolviert, konnte nicht physisch an ihrer Konfirmation teilnehmen. Virtuell und geistig war sie aber an der Feier beteiligt. Und auch ein Konfirmand, der kurzfristig in Quarantäne musste, war auf diese Art an seiner Konfirmation beteiligt.

In der Feier war ein bunter Strauss aus frischen Ideen, aus ungetrübter Lebensfreude und tiefsinnigen Gedanken zu bewundern. Die jungen Leute erzählten mit einem Video authentisch über ihre Hobbys und Freizeitaktivitäten und mit eigenen Worten über ihre Erfahrungen der Konfirmationszeit sowie über ihr Verhältnis zu Gott und Glauben. In ihren Gebeten klang viel Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens an, aber auch die Sorge um die Zukunft ihrer Liebsten und der Welt.

Der Konfirmationssegen solle sie im Guten bestärken und motivieren, die Herausforderungen der heutigen Zeit im Geist von Jesus anzugehen – wünschte ihnen ihr Konfirmationspfarrer.

Eins scheint sicher: die unter strengen Auflagen durchgeführte Konfirmationsfeier wird allen Beteiligten auf lange Jahre in Erinnerung bleiben.


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