Gottesdienst mit Predigt zur "Heilung eines Blindgeborenen" (Joh. 9, 1-12)

Glockenturm Kaiseraugst<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>553</div><div class='bid' style='display:none;'>7011</div><div class='usr' style='display:none;'>68</div>
Musik: Marta Casulleras
Kollekte: Kinderhilfswerk Petit Suisse
Die Geschichte aus dem Johannesevangelium (9, 1-12; siehe unten) schildert die Heilung eines blind geborenen Menschen. Jesus spuckt dabei auf die Erde, macht einen Brei aus Speichel und Erde und reibt diesen dem Menschen auf die Augen. Dann schickt er ihn zum Teich Schiloach. Dort soll er sich waschen.

Der zeitgenössische Benediktinermönch und spirituelle Lehrer Anselm Grün schreibt in seiner Auslegung der Geschichte pointiert: "Er streicht ihm den Dreck in die Augen, um ihn zu mahnen: Schau auch auf das Schmutzige in dir. Nur wenn du bereit bist, auch deine Schattenseiten anzuschauen, kannst du wieder sehen."

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Andreas Fischer

Heilung eines Blindgeborenen (Joh. 9, 1-12)


9, 1 Und im Vorübergehen sah er einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn: Rabbi, wer hat gesündigt, er oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde? 3 Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden. 4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. 5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. 6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde und machte einen Brei aus dem Speichel und strich ihm den Brei auf die Augen 7 und sagte zu ihm: Geh, wasche dich im Teich Schiloach! Schiloach heisst ‹der Gesandte›. Da ging er und wusch sich und kam sehend zurück.

8 Die Nachbarn nun und die Leute, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der, der dasass und bettelte? 9 Die einen sagten: Er ist es. Die anderen sagten: Nein, er sieht ihm bloss ähnlich. Er selbst sagte: Ich bin es. 10 Da sagten sie zu ihm: Wie also sind deine Augen aufgetan worden? 11 Er antwortete: Der Mensch, der Jesus heisst, machte einen Brei und strich ihn mir auf die Augen und sagte zu mir: Geh zum Teich Schiloach und wasche dich. Da ging ich hin, wusch mich und konnte sehen. 12 Und sie fragten ihn: Wo ist er? Er sagt: Ich weiss es nicht.

Kontakt: Pfr. Andreas Fischer