Gottesdienst der Gesamtgemeinde mit Predigt zum Gleichnis vom Verlorenen Sohn

Leonard Ragaz<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>553</div><div class='bid' style='display:none;'>6828</div><div class='usr' style='display:none;'>68</div>
So. 22.07.2018, 10.00 Uhr
Kirche Kaiseraugst, 4303 Kaiseraugst
Musik: Marta Casulleras
Kollekte: Schweizer Kirche in London
An den beiden kommenden Gottesdiensten der Gesamtgemeinde (22. Juli in Kaiseraugst, 29. Juli in Rheinfelden) werde ich in einer zweiteiligen Predigtreihe zwei Gleichnisse Jesu aus religiös-sozialer Perspektive betrachten. Dies anlässlich des 150. Geburtstags von Leonhard Ragaz (1868-1945).

Am 28. Juli jährt sich der Geburtstag des grossen Schweizer Theologen und Mitbegründers der religiös-sozialen Bewegung, Leonhard Ragaz (1868-1945) zum 150. Mal.

Neben vielem anderem hat Ragaz ein wunderbares kleines Buch zu den Gleichnissen Jesu geschrieben. In einer Minireihe möchte ich mich deshalb zwei dieser Gleichnisse zuwenden und sie aus der Perspektive von Ragaz betrachten.

Beides sind sogenannte Parabeln, short stories, die gut in die sommerliche Lektürezeit passen: Die berühmte Erzählung vom Verlorenen Sohn und die weniger bekannte, verstörende Geschichte vom Schlauen Verwalter:

Der Verlorene Sohn

Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32) nennt Ragaz „die Perle von allen“. Seine Auslegung geht von folgender These aus: „Das Schwergewicht des Gleichnisses ruht nicht, wie man gewöhnlich annimmt, auf dem Vater, sondern auf den beiden Söhnen.“ Diese Sichtweise versuche ich in der Predigt im Gottesdienst vom Sonntag, 22. Juli (10 Uhr, im Kirchgemeindehaus Kaiseraugst) einzunehmen.

Musikalisch wird der Gottesdienst von unserer Pianistin Marta Casulleras zusammen mit dem Klarinettisten Etele Dosa gestaltet. Die beiden spielen die drei Fantasiestücke für Klarinette und Piano Op. 73 von Robert Schumann.

Der Schlaue Verwalter

Am Anfang seiner Auslegung der Geschichte vom Schlauen Verwalter (Lukas 16, 1-9) stellt Ragaz fest: „Seltsam ist doch, dass der Herr den Verwalter lobt, der ihn betrogen hat, und noch seltsamer, dass Jesus ein solches Verhalten gar als Vorbild hinstellt“. Wie Ragaz diese Seltsamkeit erklärt, wird Thema sein im Gottesdienst vom Sonntag, 29. Juli (10 Uhr, in der Kirche Rheinfelden).

Musikalisch wird er von Willy Kenz, Orgel und Saxophon, gestaltet.

Herzliche Einladung zu den beiden Gottesdiensten!

Andreas Fischer
Kontakt: Pfr. Andreas Fischer
aktualisiert mit kirchenweb.ch
Autor: Andreas Fischer