Ökumenischer Suppentag (mit Zertifikat)

Suppentag (Foto: Klaus-Christian Hirte)
Suppe essen für einen guten Zweck

Zweimal sind die Suppentage nun bereits ausgefallen. Deshalb haben wir uns als ökumenisches Team in Rheinfelden dazu entschieden, die Suppentage nun ausnahmsweise im November durchzuführen. Wir beginnen am 6. November mit dem Suppentag bei uns im reformierten Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22. Dort wird ab 11.30 Uhr bis 14 Uhr die Möglichkeit sein, eine feine Suppe zu geniessen und mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Auf Anweisung des Bundesrates braucht es für die Teilnahme am Suppentag ein gültiges COVID-Zertifikat.

Unsere drei Kirchgemeinden unterstützen gemeinsam ein Projekt in Burkina Faso. Das Land, fast sieben Mal so gross wie die Schweiz, liegt zwischen der Elfenbeinküste, Ghana und Mali im Westen Afrikas. Regelmässige Dürreperioden, die sich durch den Klimawandel noch verschärft haben, sorgen für grosse Not bei den hauptsächlich als Bauern lebenden Einwohnern. So gehört Burkina Faso zu den ärmsten Ländern der Erde. Das katholische Hilfswerk „Fastenopfer“ unterstützt dort in zwanzig Dörfern eine nachhaltige Landwirtschaft. 500 Bauernfamilien beteiligen sich direkt an dem Programm. Sie werden bei der Umstellung auf agrarökologische Anbauweisen begleitet. Die lokalen Sorten und ihr Saatgut sollen gefördert werden. Damit die Bauernfamilien besser gegen die Folgen des Klimawandels gewappnet sind, gibt es für sie eine Ausbildung, in der sie lernen, was sie gegen dessen Auswirkungen tun können. Im Bereich der alternativen Einkommen wird auf Eigenständigkeit und investitionsarme Methoden gesetzt, sodass die Familien keine Kredite aufnehmen müssen wie zum Beispiel die Verarbeitung von Waldprodukten, von Wildbienenhonig oder auch die Züchtung und Pflege von Hühnern und Ziegen.
Kontakt: Pfr. Klaus-Christian Hirte