Stefanie Schmid – die zur Wahl vorgeschlagene Pfarrerin für Magden / Olsberg

Stefanie Schmid<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>553</div><div class='bid' style='display:none;'>7108</div><div class='usr' style='display:none;'>68</div>

Stefanie Schmid

In den folgenden Zeilen stellt sich die designierte Pfarrerin für Magden und Olsberg vor. Wer sie persönlich kennenlernen möchte, sei auf den Gottesdienst am Sonntag, 14. Oktober um 10 Uhr im Magdemer Kirchgemeindehaus «Im Gässli» hingewiesen.
Es gibt bestimmte Fragen, die einem sehr oft gestellt werden. Bei mir ist es folgender Satz: «Sie sind Pfarrerin?». Meistens folgt darauf ein erstaunter Blick.
Zugegeben, früher hätte ich mir das selbst nicht träumen lassen. Mein Kontakt zur Kirche beschränkte sich lange Zeit auf Weihnachtsgottesdienste und meine Konfirmation. Das änderte sich, als ich etwa siebzehn war. In der Schule mussten wir einen Film über Martin Luther anschauen. Der gefiel mir. So sehr, dass ich auch die Bibel im Urtext lesen wollte. Also schrieb ich mich in Neuendettelsau für Theologie ein. Voller Enthusiasmus erlernte ich Griechisch und Hebräisch. Nach einigen weiteren Semestern in Zürich und Heidelberg wurde es aber ernst. Das Examen rückte näher und damit die Frage: «Was nun, etwa Pfarrerin werden?» Richtig vorstellen konnte ich es mir damals noch nicht, aber ich beschloss, es auszuprobieren.
So wurde ich nach Immenstaad an den Bodensee geschickt. Mein Schuldekan war hocherfreut. Endlich eine junge Kollegin, die muss es ja mit Jugendlichen können. Also beschloss er, mich neben dem Pfarramt in der Schule als Religionslehrerin einzusetzen. In einer sechsten Klasse, in zwei siebten und zwei neunten. Mein Mentor empfing mich an meinem ersten Arbeitstag mit den Worten: «Wenn Sie nicht anfangen zu weinen, dann haben Sie alles richtig gemacht. Die sind ein bisschen schwierig …» Ich war entsetzt. Viele Monate später war ich erleichtert. Ich habe nicht geweint. Stattdessen entdeckte ich meine Vorliebe für die Kinder- und Jugendarbeit.

Das war auch der Grund, weshalb ich auf die Pfarrstelle in Magden aufmerksam wurde. Mir gefiel die Möglichkeit, Menschen in unterschiedlichen Lebensabschnitten zu begleiten und gleichzeitig einen Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit zu haben.
Daneben, ich gebe es offen zu, bin ich ein Dorfkind. Wenn mich Wälder umgeben, jeder jeden kennt und die Uhren etwas langsamer ticken, dann fühle ich mich wohl, bin ich doch selbst ländlich aufgewachsen.

Nicht zuletzt schätze ich es, wenn ich die Region kenne, in der ich lebe und arbeite. In den letzten zwei Jahren war ich in Rheinfelden/DE tätig. Darum ist mir die Gegend, wie auch ein Teil meiner Schweizer Kollegen, bereits vertraut.
Nun freue ich mich sehr darauf, auch Sie kennenzulernen. Vielleicht im Gottesdienst am 14. Oktober? Ich würde mich freuen.

Herzliche Grüsse,
Ihre Stefanie Schmid
aktualisiert mit kirchenweb.ch
Erstellt von: Andreas Fischer     Bereitgestellt: 08.10.2018