Taste the Taste – Revue auf das Konfestival in Vaumarcus

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Die Woche, in der es vom Anfang bis zum Ende um den Glauben ging, war unglaublich. Ein Höhepunkt jagte den anderen.
Andreas Fischer,
Da war, zum Beispiel, Mister Joy, ein Zauberer, der seine fantastischen Tricks stets mit der frohen Botschaft verband, dass wir geliebt sind, jede und jeder einzelne von uns. Da waren jeweils am Morgen die Windows to Heaven, die Fenster zum Himmel, in denen eine Schauspieltruppe eine Kochshow namens „The Taste“ spielte, mit der scheuen Sina, der esoterischen Linda, dem sportlichen Max. Mit von der Partie war auch unsere Jungleiterin Shania in der Rolle der Jurorin und Starköchin Hella von Sinntal. Auch die Kochshow, auf hohem technischem Niveau inszeniert, hatte tiefen Sinn: Wer siegt, spielt zletscht am Änd keine Rolle. Wir alle, in unserer Verschiedenheit und Einzigartigkeit, sind in Gott geborgen und gesegnet. Im Talk mit Oli oder Ramona wurden Einzelne zu ihrem Leben und Glaubensleben interviewt, u.a. auch mein Kollege, Pfarrer Leszek Ruszkowski, der von seiner Erziehung im atheistisch-sozialistischen Polen, seinem Weg zum katholischen Priester und zum verheirateten reformierten Pfarrer erzählte.

Die Windows to Heaven waren, wie auch die weiteren Programmpunkte, gerahmt von Lobpreisliedern, die von allen, auch vom Schreibenden, im Verlauf der Woche immer berührter und begeisterter mitgesungen wurden. „Who am I?“, fragten wir, „Everyone needs compassion“, stellten wir fest, „May your life in this word be a happy one“, wünschten wir uns gegenseitig. „Nüt cha mi trenne vo de Liebi vo Gott“, lautete das alles übertönende Credo.

In Kleingruppen vertieften wir das jeweilige Tagesthema, anschliessend gab’s Sport in allen Variationen, die insgesamt 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden jagten Rugby-, Volley, Basketbällen nach, gingen gemeinsam mit Pfarrer Ruszkowski im Neuenburgersee schwimmen, spazierten im Wald.

Den Nachmittag verbrachten wir unter uns. Einmal führte uns Konfirmandin Jasmin Mennet in den Orientierungslauf ein, ein anderes Mal besuchten wir Yverdon. In der Panorama Lounge gab es Gelegenheit, sich bei Crêpes, alkoholfreien Drinks und Hotdogs über die Grenzen der Gemeinden hinweg kennenzulernen. Die Tage klangen aus in einem Abendgebet. Sie waren lang, intensiv, auch streng. Und gingen doch im Hui vorbei. Die ganze Woche ging schnell vorbei. Dass wir, Rheinfelden und Kaiseraugst, das kleine und das grosse Finale im Konfcup gewannen, sei nebenbei auch noch erwähnt. Es hat den Schreibenden gefreut und mit Stolz auf seine Truppe erfüllt. Auch wenn es nicht das Wichtigste ist.

Das Wichtigste war, für mich persönlich, der letzte Abend, die Stille im Nachklang des Gottesdienstes, im Kerzenschein bei der Fürbittestation, in dem man lange Zeit verweilen konnte, die Lieder, unplugged begleitet von zwei Gitarren.

Ich danke – persönlich und auch im Namen von Leszek Ruszkowski, unserer Jugendarbeiterin Sandra Buser und meiner Frau Jutta Wurm – allen, die mitgekommen sind. Und besonders jenen, die mitgeleitet haben, den Jungleitern Fiona, Shania und Nils, dem Trainee Gregory, … von ganzem Herzen für die wunderbare gemeinsame Zeit!

Andreas Fischer
aktualisiert mit kirchenweb.ch
Erstellt von: Andreas Fischer     Bereitgestellt: 02.10.2017