Rückblick auf den Tagesausflug für Seniorinnen und Senioren

20170913_113448<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>652</div><div class='bid' style='display:none;'>6391</div><div class='usr' style='display:none;'>68</div>

Tropische Temperaturen und gigantische Merängge - die Car-Reise nach Wohlhausen und Kemmeriboden-Bad war höchst abwechslungs-, erlebnis- und genussreich.
Andreas Fischer,
Der Weg führte über die Staffelegg nach Aarau und weiter, an Hallwiler-, Baldegger-, Sempacher- und Mauensee vorbei nach Wolhusen im Kanton Luzern. Dort tauchten wir ein in einen Tausend-Wunder-Wald, mit exotischen Düften und seltsamen Geräuschen, durch schmale Pfade, unter Bananen- und Papayablättern hindurch, über Hängebrücken. Aus einer Ecke schaute ein Gorilla. Die kühlen Aussentemperaturen gingen rasch vergessen, hier drinnen war es feucht und 36 Grad warm.

Mitten in diesem Tropengarten nahmen wir, im mit 14 Gault Millau-Punkten ausgezeichneten Restaurant MAHOI, unser Mittagessen ein. Dass es kein Dessert gab, hatte seinen guten Grund. Die Fahrt ging weiter, durch‘s Entlebuch, das einzige UNESCO-Biosphärenreservat der Schweiz, hinein ins Emmental. Dort, im Landgasthof Kemmeriboden, wurden uns die legendären Merängge aufgetischt. Wer, wie ich selber, auf die Idee kam, nicht eine blosse Merängge zu bestellen, sondern eine mit gebrannter Crème oder Vanille-Glace, wurde umgestimmt. Hier, im Kemmeriboden, sollte man, authentisch, puristisch, nur Merengge mit Nidle essen. Die Portionen waren gigantisch, kaum standen sie auf dem Tisch, brach Schweigen über unsere sonst fröhlich plaudernde Gruppe herein, am Ende war alles ratzeputz weg.

Durch’s Emmental und dann durch den Bölchen gings wieder heimwärts an den Ryy. Ich war nicht der Einzige, der auf der Rückfahrt vorübergehend in einen xunde, tüüfe Verdauungsschlaf fiel. Der Chauffeur, Christoph Brehm, hatte glücklicherweise auf das Dessert verzichtet und fuhr uns sicher nach Hause. Ihm sowie Erica Gersbach, die die Reise organisiert hatte, und unserer Sozial- und Seniorenarbeiterin Iris Reif, die uns begleitete, sei für den abwechslungs-, erlebnis- und genussreichen Tag herzlichst gedankt.

Andreas Fischer, Pfarrer und einer von zwei Hähnen im Korb dieser Reise
aktualisiert mit kirchenweb.ch
Erstellt von: Andreas Fischer     Bereitgestellt: 06.09.2017