Lange dauernde Weiterbildung von Pfrn. Christine Ruszkowski

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Pfrn. Christine Ruszkowski wird dieses Jahr ihre lange dauernde Weiterbildung beziehen, von September bis Dezember, mit einem Unterbruch in der zweiten Oktober-Hälfte.
Christine Ruszkowski-Hauri,
Liebe Leserinnen und Leser
Ich freue mich sehr auf diese besondere Zeit und möchte sie nutzen, um mich mit zwei Fragen auseinanderzusetzen, die m.E. für die Kirche von zentraler Bedeutung sind: die Frage nach der Zukunft unserer Kirche und die nach ihrem Umgang mit der Flüchtlingsthematik.

„Wie soll und wird unsere Kirche in zehn oder zwanzig Jahre aussehen?“ Um mich mit dieser Frage auseinanderzusetzen werde ich in Deutschland eine Langzeitweiterbildung zum Thema „Spirituelles Gemeindemanagement“ machen und im Rahmen der Kantonalkirche auch an einer Bildungsreise nach England teilnehmen („Fresh Expressions“)und Kirchgemeinden besuchen, die bereits ganz neue Wege gehen.
Wie können wir Kirche neu denken und leben? Was brauchen die Menschen heute, um einen neuen Zugang zur Kirche zu finden? Auf diese und ähnliche Fragen suche ich Antworten, im Austausch und in der Gemeinschaft mit anderen Pfarrerinnen und Pfarrern. Ich freue mich darauf, mir wirklich Zeit nehmen zu können für diese zentralen Fragen, die im normalen Pfarramts-Alltag leider viel zu wenig Platz haben.

„Was können wir als Kirche/Kirchgemeinde tun in der weltweiten Flüchtlingskrise?“ Diese zweiten Frage möchte ich ganz praktisch angehen: Über die syrischen Sängerin Houry Dora Apartian, die auch schon in unserer Kirchgemeinde gesungen hat, habe ich Kontakt bekommen zu einer libanesischen Pfarrerin, die im Libanon ein eigenes Flüchtlingslager aufgebaut hat. Sie setzt sich in bewundernswerter Weise dafür ein, dass die Flüchtlinge in ihrem Land unter menschenwürdigeren Verhältnissen leben und eine Zukunft aufbauen können. Und so werde ich, wenn alles nach Plan geht, im September für drei Wochen im Libanon, in der Bekaa-Ebene zwischen Beirut und der syrischen Grenze, in einem Flüchtlingslager mitarbeiten.

Am 24. Dezember 2017 geht mein Sabbatical zu Ende und ich freue mich, mein Amt mit dem „Lichtertragen“ am Heiligen Abend wieder aufnehmen zu können. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes Segen und bin Ihnen dankbar, wenn Sie meine Weiterbildungszeit mit Ihren guten Gedanken und Gebeten begleiten.

Mit herzlichen Grüssen

Christine Ruszkowski-Hauri
aktualisiert mit kirchenweb.ch
Erstellt von: Christine Ruszkowski-Hauri     Bereitgestellt: 03.09.2017