Verantwortlich für diese Seite: Jonas Meier
Bereitgestellt: 26.01.2026
Mitten im dunklen Winter sind wir am 25. Januar im Abendgottesdienst in Rheinfelden mit allen Sinnen in die nachösterliche Emmausgeschichte eingetaucht. Ein besonderer Genuss für die Ohren: Jazzige Chormusik unter der Leitung unserer Kirchenmusikerin Nina Haugen.
Jonas Meier,
"Herr, bleib bei uns, es will Abend werden", singt der Chor beim Einzug in die gefüllte Kirche. Die in der Emmausperikope an Jesus gerichteten Worte bilden das Motto für diesen musikalischen Abendgottesdienst. Pfarrer Jonas Meier lädt Gott im Gebet ein, zur Gemeinschaft dazuzukommen und mit der Gottesdienstgemeinde mitzufeiern. Aber wie gehen wir damit um, dass wir Gott nicht sehen können? Wie leben wir mit unseren Zweifeln?
Auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) begegnen die verzweifelten Jünger dem sehnlichst vermissten Jesus, der erst beim gemeinsamen Mahl am Tisch erkennbar wird, beim Genuss von Brot und Wein. Mit Blick auf die Jünger fragt Jonas Meier in der Predigt: Ist es nicht viel gewagter und mutiger, am Tod zu zweifeln als an der Auferstehung? In einer zweiten Lesung kommt der zweifelnde Thomas (Johannes 20,24-31) zu Wort, der sich bei allem Zweifeln an Jesu Auferstehung trotzdem zaghaft traut, am Tod zu zweifeln. Ein Zweifel, der ihn befreit und ihm den Himmel für die sinnliche Gotteserfahrung öffnet.
Der Zweifel ist unterschätzt, eigentlich ein urchristlicher Akt: Ohne Zweifel am Tod kein Glaube an die Auferstehung! Der Zweifel schafft einen unerschöpflichen Möglichkeitsraum: Es könnte auch ganz anders sein. So werden die grössten Zweifel zum Glaubensbekenntnis: "Ich zweifle dran, dass die Welt gottlos ist. Dass niemand über uns wacht. Ich zweifle daran, dass Jesu Passion keinen tieferen Sinn hat und die Leidenswege so vieler Menschen umsonst gewesen sind."
Diese fröhliche Perspektive auf den Zweifel stimmt hoffnungsvoll, und der Projektchor singt beschwingt und mit viel Gefühl: Kyrie, Gloria, Benedictus, Sanctus und Agnus Dei. Nina Haugen hat für die musikalische Gestaltung den Kontrabassist Jean-Jacques Futterer und den Schlagzeuger Christian Brugger beigezogen und diverse Lieder eigenhändig arrangiert.
Beim Abendmahl singt dann die gesamte Gemeinde im Kanon mit: "Dona nobis pacem"
In Brot und Wein wird sinnlich erfahrbar, was wir nur schwer in Worte fassen können:
"Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist."
Viele Gottesdienstbesuchende bleiben noch zum Apéro und drängen sich in den kleinen Gemeindesaal im Anbau, um die Gemeinschaft zu geniessen und sich über die vielschichtige Gottesdiensterfahrung zu unterhalten.
Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten, insbesondere an die zahlreichen motivierten Sänger:innen!
Auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) begegnen die verzweifelten Jünger dem sehnlichst vermissten Jesus, der erst beim gemeinsamen Mahl am Tisch erkennbar wird, beim Genuss von Brot und Wein. Mit Blick auf die Jünger fragt Jonas Meier in der Predigt: Ist es nicht viel gewagter und mutiger, am Tod zu zweifeln als an der Auferstehung? In einer zweiten Lesung kommt der zweifelnde Thomas (Johannes 20,24-31) zu Wort, der sich bei allem Zweifeln an Jesu Auferstehung trotzdem zaghaft traut, am Tod zu zweifeln. Ein Zweifel, der ihn befreit und ihm den Himmel für die sinnliche Gotteserfahrung öffnet.
Der Zweifel ist unterschätzt, eigentlich ein urchristlicher Akt: Ohne Zweifel am Tod kein Glaube an die Auferstehung! Der Zweifel schafft einen unerschöpflichen Möglichkeitsraum: Es könnte auch ganz anders sein. So werden die grössten Zweifel zum Glaubensbekenntnis: "Ich zweifle dran, dass die Welt gottlos ist. Dass niemand über uns wacht. Ich zweifle daran, dass Jesu Passion keinen tieferen Sinn hat und die Leidenswege so vieler Menschen umsonst gewesen sind."
Diese fröhliche Perspektive auf den Zweifel stimmt hoffnungsvoll, und der Projektchor singt beschwingt und mit viel Gefühl: Kyrie, Gloria, Benedictus, Sanctus und Agnus Dei. Nina Haugen hat für die musikalische Gestaltung den Kontrabassist Jean-Jacques Futterer und den Schlagzeuger Christian Brugger beigezogen und diverse Lieder eigenhändig arrangiert.
Beim Abendmahl singt dann die gesamte Gemeinde im Kanon mit: "Dona nobis pacem"
In Brot und Wein wird sinnlich erfahrbar, was wir nur schwer in Worte fassen können:
"Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist."
Viele Gottesdienstbesuchende bleiben noch zum Apéro und drängen sich in den kleinen Gemeindesaal im Anbau, um die Gemeinschaft zu geniessen und sich über die vielschichtige Gottesdiensterfahrung zu unterhalten.
Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten, insbesondere an die zahlreichen motivierten Sänger:innen!


