Rückblick Kiki-Tag Magden

IMG_1973 (Foto: Aline Wüthrich, Sophia Klebs, Xenia Renz)
Trotz regnerischen Wetters haben sich die rund 50 Teilnehmer und Leiter ihre gute Laune nicht verderben lassen. Gab es doch den ganzen Tag lang ein vielfältiges Programm rund um die Geschichte von der "wundersamen Brotvermehrung."
Stefanie Schmid,
Fünf Brote und zwei Fische

Man findet die Erzählung in den Evangelien. Jesus und seine Freunde waren am Ufer des Sees Tiberias. Den ganzen Tag lang erzählte Jesus dort den Menschen von Gott. Als es bald Abend wurde, wurden die Jünger langsam unruhig. Sie machten sich Sorgen über die vielen Leute. "Es müssen etwa 5000 Männer sein", schätzten sie. "Sie werden doch Hunger haben." So gingen sie zu Jesus und redeten mit ihm.

"Sage doch den Leuten, dass sie in die Dörfer hier in die Nähe gehen sollen, um sich dort Essen zu kaufen", schlugen sie Jesus vor. Doch Jesus sagte zu ihnen: "Gebt ihr ihnen zu essen." Die Jünger waren ratlos. Doch plötzlich meldete sich Andreas zu Wort: "Dort ist ein Junge, der hat fünf Brote und zwei Fische bei sich", sagte er. Doch dann schaute er zu Boden und murmelte: "Aber das wird ja auch nicht für so viele Menschen reichen."

Jesus schien sich darum gar keine Sorgen zu machen. "Sagt den Leuten, sie sollen sich in Gruppen zu 50 oder 100 Leuten zusammensetzen!" forderte er seine Jünger auf. Die Jünger liefen durch die Menge und sagten allen Bescheid. Jesus stand so, dass alle ihn sehen konnten. Dann nahm er die Brote und die Fische, die der Junge ihm gegeben hatte. Er hielt sie hoch und dankte Gott für das Essen. Dann reichte er die Sachen an seine Jünger weiter, damit sie sie an die Menschen verteilen konnten. Aber was war das?

Petrus hatte gerade einem Kind das letzte Stückchen Brot aus seinem Korb gegeben. Aber jetzt war doch noch Brot in dem Korb. Und so ging es jedes Mal. Immer, wenn er dachte, jetzt reicht das Brot nicht mehr, war wieder genug im Korb drin. Mit den Fischen ging es genauso. Als alle gegessen hatten, forderte Jesus seine Jünger auf: "Geht umher und sammelt alle Reste ein, damit sie nicht weggeworfen werden müssen." Das taten die Jünger. Als sie fertig damit waren, stellte jeder seinen Korb mit Resten bei Jesus ab. Zwölf Körbe voll mit Brot und Fisch waren sogar noch übrig geblieben.

Und die Moral von der Geschichte (für alle älteren Teilnehmer)?

Gott gibt uns das, was wir brauchen. Er versorgt uns. Und das Besondere ist: Er versorgt uns auch dann, wenn wir Zweifel daran haben. Dass all das, was wir haben an materiellen Dingen, aber auch an Fähigkeiten, an Begabungen, an Energie, an Zeit, dass all das auch wirklich ausreicht. Manchmal glauben wir nicht wirklich daran. Die Geschichte will zeigen: Es reicht. Gott kann auch aus ganz wenig viel Gutes entstehen lassen. Sogar so viel, dass wir davon noch anderen Menschen am Ende weitergeben können.

Fünf Posten und zweimal Essen

Die Kinder durften - passend zu der Geschichte - an fünf Posten ihr Können unter Beweis stellen. Bei Katja konnten sie feine Brote backen und anschliessend mit nach Hause nehmen. Caro forderte ihr sportliches Talent heraus, während man bei Irene Tänze und Lieder zu "fünf Broten und zwei Fischen" einstudieren konnte. Andi bot einen Popcorn-Workshop an, mit dem Ziel die selbsthergestellten Naschereien zu teilen. Am Ende waren die Süssigkeiten so fein, dass sie direkt in den hungrigen Mägen landeten. Und natürlich durfte zu guter Letzt der beliebte Töpferposten bei Käthy nicht fehlen. Hier durften die Kinder ihre Gesichter töpfern, die ab sofort bis zum nächsten Jahr im Foyer des Kirchgemeindehauses bestaunt werden können.

Was wären aber die Posten ohne ordentliche Zwischenverpflegung... Um diese kümmerte sich, wie jedes Jahr Ernst, der für uns feine Würste grillierte, sowie ein Team aus Eltern und Hauptleitern, die ein grossartiges Kuchenbuffet zauberten.

Ein grosses Dankeschön

An dieser Stelle sei darum herzlich gedankt all denjenigen, ohne die dieser Anlass nicht durchführbar gewesen wäre.

Zum einen dem Hauptleiterteam: Käthy, Andi, Caro, Katja und Irene

Dem Küchen- und Kochteam: Ernst, Aline, Sophia und Xenia

Und den Hilfsleitern: Lucy, Livio, Meret, Marla, Elijah, Lorena, Laura und Ana-Lia