Rückblick auf den Gottesdienst Plus Minus

IMGP6533 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christine&nbsp;Ruszkowski-Hauri)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>178</div><div class='bid' style='display:none;'>9699</div><div class='usr' style='display:none;'>42</div>
Der Gottesdienst Plus am 8. November war trotz verschiedener Einschränkungen ein grosses Plus – das Versagen der Technik bei der Live-Übertragung hingegen ein eindeutiges Minus.
Christine Ruszkowski-Hauri,
Es war ein ungewöhnlicher Gottesdienst Plus, der wohl in die Geschichte eingeht, mit nur 50 „maskierten“ Gottesdienstbesucherinnen und -Besuchern. Aber vielleicht gerade weil die Situation so aussergewöhnlich war, passte das Thema „ Bhüet di Gott“ besonders gut - denn Segen brauchen wir in dieser unsicheren Zeit ganz besonders.

Die fantasievolle Dekoration mit bunten Regenschirmen und herbstlichen Gestecken führte den Hereinkommenden wunderschön vor Augen, dass Gottes Fürsorge sich wie ein Schirm über uns Menschen aufspannt, und dass in der Schönheit der Natur ein besonderer Segen liegt.

Für viele Lacher und erstaunte Gesichter sorgte das Chile-Theater, dass ein chinesisches Märchen vorführte. Corona-bedingt wurde das Theater statt live ausnahmsweise auf der Leinwand gezeigt. Da Leszek Ruszkowski den Theater-Film in einem aufwändigen Greenscreen-Verfahren gedreht hatte, schien es fast so, als ob die Schauspielerinnen und Schauspieler für den Dreh extra nach China gereist wären.

Das Ensemble, dass anstelle der Chile-Band für den musikalischen Teil zuständig war, schaffte es durch die tiefgründigen Lieder und die orientalisch-wehmütigen Klezmer-Stücke auf besondere Weise, die Gottesdienst-Besucherinnen und Besucher zu berühren.
In einer Erzählung entführte Christine Ruszkowski die Gemeinde in die Wüste, in die Zeit, in der das Volk Israel in der Wüste unterwegs war. Mirjam, die Schwester von Aaron und Mose, erfuhr in dieser Geschichte den Segen Gottes hautnah, und ihre Angst vor der unsicheren Zukunft wich der tiefen Gewissheit: Gott würde sie und ihre Familie führen und begleiten, durch die lebensfeindliche Wüste - bis ins gelobte Land.

In der anschliessenden Predigt rief Christine Ruszkowski dazu auf, immer wieder nach der Segensspur Gottes im eigenen Leben zu suchen. Denn wer den Segen bei sich selbst zu erkennen vermöge, könne auch für andere zum Segen werden.

Eigentlich hätte der Gottesdienst von einer professionellen Firma gestreamt und so einem grösseren Publikum zugänglich gemacht werden sollen. Eine technische Panne störte aber leider die Übertragung erheblich. Das ist sehr schade und tut uns leid. Es wäre schön gewesen, über den Kirchenraum hinaus gemeinsam zu feiern. Wie es scheint haben Technik und Segen eines gemeinsam: Sie sind nicht per Knopfdruck verfügbar und sorgen immer wieder für Überraschungen...
Wir werden aber nächste Woche einen Teil des Gottesdienstes nochmals aufnehmen und online zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls sind wir in der Kirchenpflege daran, nach Wegen zu suchen, wie gewisse Gottesdienste in Zukunft möglichst störungsfrei und kostengünstig gestreamt werden können.

Ein ganz herzliches Dankeschön an das engagierte Gottesdienst-Plus-Team für den grossen Einsatz und die Flexibilität, die es diesmal brauchte. Es ist trotz der Einschränkungen und der technischen Panne schön, dass der Gottesdienst stattfinden konnte und wir den Segen Gottes in die kommende Zeit mitnehmen dürfen.

Christine Ruszkowski-Hauri

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09.11.2020
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Fotograf/-in
Harald Müller