Eine abwechslungsreiche Pilgerwanderung

IMG_0231<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>753</div><div class='bid' style='display:none;'>9416</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>
Es war ein wunderschöner Weg durch üppige Wälder des Mittellands. Aber nicht nur die Natur überraschte mit wechselnder Vegetation. Zahlreich waren auch interessante Spuren der (Kirchen-)Geschichte und der Kultur.
Leszek Ruszkowski,
Kurz vor dem Ziel auf einer Anhöhe mit Blick auf Aarau, tauschten die Pilgerinnen und Pilger die Eindrücke der zweitägigen Wanderung aus. Dabei haben viele das Naturerlebnis als besonders beglückend erlebt. "Das es so einen Wald ganz in unserer Nähe gibt und eine so schöne Wanderungsroute, das vermutet man gar nicht" stellte ein Teilnehmer fest. Beim Wandern hielten wir zeitweise bewusst stille. Das helfe die inneren Batterien aufzuladen, betonten einige Pilgerinnen und Pilger. Die Gespräche unterwegs sind eine Bereicherung. "Da hat man wirklich auch Zeit einander zuzuhören." Auch die Zwischenhalte im Kloster St. Urban und in der Kirche von Safenwil gehörten für viele zu den Höhepunkten der Wanderung. Im ehemaligen Zisterzienserkloster erhielten wir eine eindrückliche Führung. Die Geschichte dieses Ortes wurde vor unseren Augen lebendig.
Am Sonntag lud der Wirkungsort des jungen Karl Barth dazu ein, uns ein Stück weit mit seiner Geschichte und seinem Vermächtnis vertraut zu machen. Auf der letzten Etappe der Wanderung bewegten wir uns nicht nur zwischen den riesigen Bäumen, sondern auch gleichzeitig zwischen den winzig kleinen Planeten unseres Sonnensystems. Die Erde wirkte im Massstab des Aarauer Planetenwegs wie ein kleines Pünktchen verloren im Nirgendwo. "Und doch nehmen wir uns hier so unheimlich wichtig" stellte jemand mit Staunen fest. Diese Erkenntnis scheint auch etwas mit Demut und mit Spiritualität zu tun zu haben.
Vielfältig bereichert kehrten wir heim. Auf dem Nachhauseweg haben wir natürlich bereits über die nächstjährige Etappe gesprochen.
Pilgern2020
07.09.2020
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