Heinrich Bullinger – Antistes, Seelsorger, Baumeister der Reformation

Zürich_-_Grossmünster_-_Heinrich_Bullinger_wikipedia_IMG_1291<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rheinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>553</div><div class='bid' style='display:none;'>8651</div><div class='usr' style='display:none;'>68</div>
Die 500-Jahre-Feierlichkeiten rund um die Zürcher Reformation neigen sich dem Ende zu, und mit ihnen auch die kleine Vortragsreihe in unserer Kirchgemeinde. Es fehlt noch das Porträt von Heinrich Bullinger (1504-1575), dem viel weniger bekannten, historisch aber mindestens ebenso bedeutenden Nachfolger von Huldrych Zwingli.
Andreas Fischer,
Bullinger wurde nach Zwinglis Tod vom Zürcher Rat als Antistes (Kirchenratspräsident) eingesetzt. Anders als Zwinglis alter Mitkämpfer Leo Jud, der als „Schreier“ galt, war Bullinger ein milder, freundlicher Mensch. Seine Predigten fielen gegenüber den Flammenreden seines Vorgängers ab. Doch er war hochgelehrt, ein einfühlsamer Seelsorger, korrespondierte mit Berühmten und Unbekannten in ganz Europa. Sagenhafte 12.000 Briefe soll Bullinger geschrieben haben. Mit dem Consensus Tigurinus (1549) gelang ihm eine Einigung mit der Genfer Kirche Calvins in Bezug auf die Abendmahlsfrage. Mit seiner Confessio Helvetica Posterior (Zweites Helvetisches Bekenntnis, 1566) hat er das für die reformierten Kirchen wichtigste Bekenntnis geschaffen. Bullinger bildet zusammen mit Zwingli und Calvin das Dreigestirn der Schweizer Reformation.

Herzliche Einladung zum Vortrag mit anschliessendem Apero am Donnerstag, 12. September, 19.15 Uhr im Kirchgemeindhaus an der Roberstenstrasse 22 in Rheinfelden!

Andreas Fischer