Eine Kirchenführung für Fledermaus Lilly

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Rückblick auf das erste „Fiire übere Mittag“ am 1. Februar 19 in der Ref. Kirche Rheinfelden
Christine Ruszkowski-Hauri,
Am Freitag, 1. Februar, herrschte um die Mittagszeit Hochbetrieb in und um die reformierte Kirche Rheinfelden. Von allen Seiten kamen Mütter und Väter mit ihren Kinder zum ersten „Fiire übere Mittag“, dem neuen Angebot der Ref. Kirchgemeinde Rheinfelden.
Die langen Tische im Anbau der Kirche, schön gedeckt mit farbigen Kirchenmaus-Tischsets, waren im Nu besetzt. Am Buffet konnte sich jede Familie bedienen mit Pasta, Tomatensauce oder Apfelmus, je nach Gusto der kleinen und grossen Gäste. Es herrschte ein buntes Treiben. Auch wenn das Zmittag einfach war, schienen es alle zu geniessen und freuten sich darüber, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Bekanntschaften zu schliessen.
Um 12.45 Uhr, als der Hunger gestillt und auch der grosse Korb mit Schoggistängeli geleert war, versammelten sich Kinder und Eltern im Chor der Kirche zum Kinder-Gottesdienst.
Nach dem ersten Lied „Höch im Chileturm schlot d’ Glogge“, das viele Kinder schon bestens kannten von den Fiire mit de Chliine-Gottesdiensten, war die Bühne frei für das Chilemüüsli, das den Kindern seine Freundin vorstellte, die Fledermaus Lilly. Und weil Lilly die Kirche noch nie von innen gesehen hatte, anerbot sich das Chilemüüsli, für sie eine kleine Kirchenführung zu machen.
Zuerst ging es zum Taufstein: Die Kinder durften dem Chilemüüsli helfen, diesem mit Efeu und Blumen zu schmücken, damit Lilly sehen konnte, wie schön es in der Kirche aussieht, wenn ein Kind getauft wird. Danach suchten die Kinder, zusammen mit Lilly, das Lieblings-Kirchenfenster des Chilemüüsli, das mit dem Jesuskind in der Krippe. Und dann hatte das Chilemüüsli noch eine besondere Überraschung für Lilly: Voller Stolz erklärte es seiner Freundin, dass heute die Kirchenglocken nicht mehr von Hand geläutet werden, sondern über eine Computeranlage. Unter der Treppe zur Empore durfte Lilly, unterstützt von den Kindern, die verschiedenen Schalter umlegen. Gespannt lauschten die vielen Mäuse, Kinder- und Elternohren, wie eine Glocke nach der anderen zu läuten begann.
Zum Schluss der Führung ging es auf die Empore. Das Kirchenmäuschen zeigte Lilly seinen Schlafplatz in einer Ecke der Empore. Und weil Nina, die Organistin, wie sonst jeweils am Abend, ein Gutenacht-Lied spielte für das Chilemüüsli, schlief dieses plötzlich ein in seinem Nest – mitten am Tag.
Die Kinder weckten es wieder auf mit einem fröhlichen Lied. Von der Empore aus bewunderten die Kinder, zusammen mit Lilly, die schöne Kirche. Pfrn. Christine Ruszkowski lud die Kinder und Eltern ein, immer wieder in die Kirche zu kommen. In der Kirche dürfe man sich „zu Hause“ fühlen, ganz nach dem Beispiel des Chilemüüsli.
Dann ging es zurück ins Chor für den Abschluss des Gottesdienstes. Lilly bedankte sich für die tolle Führung und versprach dem Chilemüüsli, es bald einmal mitzunehmen, hoch hinauf in die Kirchturmspitze.

Bevor sich die jungen Familien wieder auf den Heimweg machten, erhielten die Kinder vom Chilemüüsli noch ein „Bhaltis“: Ein Mini-Taschenlampe, mit der sie auch in Zukunft die Kirche erforschen konnten.
Fröhlich verabschiedeten sich Eltern und Kinder vom „Fiire übere Mittag“-Team – und natürlich von den beiden Mäusen. Ja, sie würden bestimmt am nächste „Fiire über Mittag“ am Freitag, 3. Mai wieder mit dabei sein, versprachen sie dem Chilemüüsli.

Christine Ruszkowski-Hauri
aktualisiert mit kirchenweb.ch
Erstellt von: Christine Ruszkowski-Hauri     Bereitgestellt: 01.02.2019