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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kaiseraugst\, Mühlegasse 13\, 4303 Kaiseraugst
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DESCRIPTION:1) Rani Orenstein wird Nocturnes von Chopin spielen.\n\n2) Wir
  werden wunderbare Abendlieder singen:\n\n„Der Tag\, mein Gott\, ist nun
  vergangen“ (605\, 1-5)\n„Nun ruhen alle Wälder“ (594\, 1-4.8)
 \n„Bleib bei mir\, Herr“ (603\, 1-5)\n„Der Mond ist aufgegangen“
  (599\, 1-3.5.7)\n\nAb 18.15 Uhr besteht die Möglichkeit\, die Lieder
  mehrstimmig zu üben. Herzliche Einladung dazu!\n\n3) Predigen werde
  ich\, passend zur Tageszeit\, über das Nachtgespräch von Nikodemus und
  Jesus (bzw. einen Auszug daraus: Johannes 3\, 1-9). Der Text arbeitet mit
  dem für das Vierte Evangelium typischen Missverständnismotiv. Seine
  Auslegung durch den zeitgenössischen Neutestamentler Klaus Wengst finde
  ich bedenkenswert:\n\n„Nikodemus hat durchaus verstanden\, aber will im
  Entscheidenden nicht verstehen. Er hat begriffen\, dass Jesu Aussage
  einen in seiner Radikalität nicht mehr zu überbietenden Neuanfang
  meint. Aber er schiebt solchen Neuanfang ins Illusionäre. So schön es
  wäre\, noch einmal völlig neu anfangen zu dürfen ohne die Last der
  bisherigen Lebensgeschichte\, die man sich aufgebürdet hat und die einem
  aufgebürdet worden ist\, so gehört so etwas für Nikodemus offenbar
  doch in den Bereich religiöser Träumerei: Ein Greis kann keinen neuen
  Anfang nehmen; ein Greis hat eine lange Lebensgeschichte hinter sich\,
  die ihn unausweichlich geprägt und geformt hat\, von der er
  schlechterdings nicht mehr loskommen kann. Eine neue Geburt gibt es für
  ihn nicht. – In Nikodemus spricht also auch der nüchterne Realist. Er
  zieht die äußerste Konsequenz aus dem\, was Jesus gesagt hat. Er zieht
  sie bis ins Absurde. Das tut er nicht\, um selbst etwas Absurdes zu
  sagen\, sondern um die Absurdität der Aussage Jesu zu erweisen\, um
  diese Aussage gegenüber den bestehenden harten Realitäten als Illusion
  bloßzustellen. Er ist Realist\, insofern er mit der Unabänderlichkeit
  des faktischen Weltlaufs im Grundsätzlichen rechnet\, mit den
  ‚Gegebenheiten‘.“\n\nKontakt: Pfr. Andreas Fischer\n\nWeitere
  Infos: https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/7431
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