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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kaiseraugst\, Mühlegasse 13\, 4303 Kaiseraugst
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DESCRIPTION:Wir feiern dieser Tage Seniorenadvent\, Dorfweihnacht\,
  Altersheimweihnacht. Jedes Mal wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen:
  „Es begab sich aber zu der Zeit\, dass ein Gebot von dem Kaiser
  Augustus ausging\, dass alle Welt geschätzt würde…“
  (Lukasevangelium 2)\n\nDen Predigten an Heiligabend und Weihnachten soll
  ein anderer Text zugrunde liegen. Er ist völlig unbekannt und gerade so
  geeignet\, die Weihnachtsbotschaft neu und un-erhört hörbar zu machen.
 \n\nDie ungewohnte Textauswahl ist u.a. der Tatsache geschuldet\, dass
  dieses Jahr der jüdische Pianist Rani Orenstein\, gemeinsam mit der in
  Kaiseraugst wohnhaften Sopranistin Karen Haverbeck (Heiligabend) sowie
  mit seiner Frau\, der Flötistin Ayelet Kari (Weihnacht)\, die
  Gottesdienste musikalisch gestalten wird.\n\nUnd auch die
  Flüchtlingsthematik\, die uns im zu Ende gehenden Jahr auch vor Ort
  beschäftigt hat (u.a. Gründung des Vereins „Freiwillige Asyl
  Kaiseraugst“\, Ausstellung im Kirchgemeindehaus mit Werken von
  Künstlern\, die im Kaiseraugster Asylzentrum wohnen
  https://www.ref-rheinfelden.ch/bericht/919) hat die Textwahl beeinflusst.
  Also:\n\nIn der Genesis\, dem ersten Buch des Ersten (Alten) Testaments
  (das\, im Gegensatz zum Neuen Testament\, Juden und Christen gemeinsam
  ist)\, wird folgende Geschichte erzählt:\n\nDie ägyptische Sklavin
  Hagar\, schwanger von Abraham\, flieht vor der Härte ihrer Herrin in die
  Wüste. Dort wird ihr mit Worten\, die an die Ankündigung der Geburt
  Jesu erinnern\, ein Sohn verheissen (Genesis 16). Bald darauf wird sie
  von Abraham vertrieben. Wieder ist sie in der Wüste\, das Wasser geht
  aus\, ihr eigenes und das Leben ihres Sohnes sind gefährdet (Gen. 21).
  Die Szene erinnert an die Gefährdung Jesu und die darauf folgende Flucht
  der Familie gen Ägypten – und auch an die Menschen\, die dieser Tage
  auf der Flucht sind.\n\nDie Geschichte von Hagar und Ismael entzieht der
  Weihnacht jede Patina. Hier wird die Weihnachtsbotschaft ganz ohne Kitsch
  hörbar. Sie lautet seit Ismaels und Jesu Zeiten und bis zu heutigen Tag:
 \n\nGott hört die Stimme jener\, die gefährdet sind. Und Gott ist mit
  ihnen\, in der Wüste\, wie bei Hagar\, in der Nacht\, wie bei Josef.\n
 \nHerzliche Einladung zu den Gottesdiensten\, die selbstverständlich auch
  einzeln besucht werden können!\n\nAndreas Fischer\n\n\nKontakt: Pfr.
  Andreas Fischer\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/5734
SUMMARY:Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl: «Siehe\, du bist schwanger
  und wirst einen Sohn gebären»\, Hagar und Ismael II
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