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DTSTART:20171224T160000Z
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LOCATION:Ökumenische Kirche Liebrüti\, Im Zentrum\, 4303 Kaiseraugst
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DESCRIPTION:Wir feiern dieser Tage Seniorenadvent\, Dorfweihnacht\,
  Altersheimweihnacht. Jedes Mal wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen:
  „Es begab sich aber zu der Zeit\, dass ein Gebot von dem Kaiser
  Augustus ausging\, dass alle Welt geschätzt würde…“
  (Lukasevangelium 2)\n\nDen Predigten an Heiligabend und Weihnachten soll
  ein anderer Text zugrunde liegen. Er ist völlig unbekannt und gerade so
  geeignet\, die Weihnachtsbotschaft neu und un-erhört hörbar zu machen.
 \n\nDie ungewohnte Textauswahl ist u.a. der Tatsache geschuldet\, dass
  dieses Jahr der jüdische Pianist Rani Orenstein\, gemeinsam mit der in
  Kaiseraugst wohnhaften Sopranistin Karen Haverbeck (Heiligabend) sowie
  seiner Frau\, der Flötistin Ayelet Kari (Weihnacht)\, die Gottesdienste
  musikalisch gestalten wird.\n\nUnd auch die Flüchtlingsthematik\, die
  uns im zu Ende gehenden Jahr auch vor Ort beschäftigt hat (u.a.
  Gründung des Vereins „Freiwillige Asyl Kaiseraugst“\, Ausstellung im
  Kirchgemeindehaus mit Werken von Künstlern\, die im Kaiseraugster
  Asylzentrum wohnen https://www.ref-rheinfelden.ch/bericht/919) hat die
  Textwahl beeinflusst. Also:\n\nIn der Genesis\, dem ersten Buch des
  Ersten (Alten) Testaments (das\, im Gegensatz zum Neuen Testament\, Juden
  und Christen gemeinsam ist)\, wird folgende Geschichte erzählt:\n\nDie
  ägyptische Sklavin Hagar\, schwanger von Abraham\, flieht vor der Härte
  ihrer Herrin in die Wüste. Dort wird ihr mit Worten\, die an die
  Ankündigung der Geburt Jesu erinnern\, ein Sohn verheissen (Genesis 16).
  Bald darauf wird sie von Abraham vertrieben. Wieder ist sie in der
  Wüste\, das Wasser geht aus\, ihr eigenes und das Leben ihres Sohnes
  sind gefährdet (Gen. 21). Die Szene erinnert an die Gefährdung Jesu und
  die darauf folgende Flucht der Familie gen Ägypten – und auch an die
  Menschen\, die dieser Tage auf der Flucht sind.\n\nDie Geschichte von
  Hagar und Ismael entzieht der Weihnacht jede Patina. Hier wird die
  Weihnachtsbotschaft ganz ohne Kitsch hörbar. Sie lautet seit Ismaels und
  Jesu Zeiten und bis zu heutigen Tag:\n\nGott hört die Stimme jener\, die
  gefährdet sind. Und Gott ist mit ihnen\, in der Wüste\, wie bei Hagar\,
  in der Nacht\, wie bei Josef.\n\nHerzliche Einladung zu den
  Gottesdiensten\, die selbstverständlich auch einzeln besucht werden
  können!\n\nAndreas Fischer\n\n\nKontakt: Pfr. Andreas Fischer\n\nWeitere
  Infos: https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/5733
SUMMARY:Heiligabend-Gottesdienst: «Siehe\, du bist schwanger und wirst
  einen Sohn gebären»\, Hagar und Ismael I
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