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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kaiseraugst\, Kraftwerkstrasse 8\, 4303
  Kaiseraugst
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DESCRIPTION:»Der Glaube\, das Vertrauen auf Gott\, ist etwas ganz
  Einfaches... Er ist wie ein Schritt\, den wir tausendfach von neuem tun\,
  ein Leben lang\, bis zum letzten Atemzug.«\n(Frère Roger Schutz\,
  Pfarrer\, Gründer und langjähriger Prior von Taizé)\n\nIn diesem Geist
  der Einfachheit feiern wir monatlich einmal Gottesdienst – mit Gebet\,
  Stille und den typischen\, mehrfach\, mehrsprachig und mehrstimmig
  gesungenen Taizé-Liedern.\n\nMit Pfr. Andreas Fischer und Jutta Wurm\n
 \n---\n\nZum Inhalt:\n\nDer Apostel Paulus liebt Gegensätze: Fleisch vs.
  Geist\, alter vs. neuer Adam\, äusserer vs. innerer Mensch\, alter vs.
  neuer Bund etc.\n\nEiner dieser Gegensätze kommt bei Paulus selber nur
  selten vor\, hat aber eine grosse Wirkungsgeschichte entfaltet: Buchstabe
  vs. Geist. „Der Buchstabe tötet“\, sagt der Apostel mit einer
  einprägsamen Sentenz\, „der Geist aber macht lebendig“ (2. Kor. 3\,
  6).\n\nPaulus meint – und das scheint mir wichtig zu sein – nicht den
  Gegensatz zwischen (jüdischem) „Gesetz“ und (christlichem)
  „Evangelium“. Es geht ihm nicht um den Gegensatz zwischen Judentum
  und Christentum\, zwischen Altem und Neuem Testament. Aus paulinischer
  Perspektive gab es gar noch kein Neues Testament\, und das Christentum
  war nichts anderes als ein sich über die ethnischen Grenzen hinweg
  öffnendes Judentum.\n\nDie Grenzen sind – und das gilt damals und
  heute – vor allem innere: Der „Buchstabe“ symbolisiert die in Stein
  gemeisselten Tafeln\, äusserliche Gesetze\, die einengen\, zwängen\,
  bedrängen.\n\nDer „Geist“ meint DIESELBEN Gesetze\, die nun aber ins
  Herz eingeschrieben sind. So befreien sie paradoxerweise aus Enge\,
  Zwang\, Bedrängnis. Diese Transformation verheisst schon der
  „alttestamentliche“ Prophet Ezechiel:\n\n„Ich werde euch ein neues
  Herz geben\, und in euer Inneres lege ich einen neuen Geist. Ich entferne
  das steinerne Herz aus eurem Leib und gebe euch ein Herz aus Fleisch.“
  (Ez. 36\, 26)\n\nWir tun also gut daran\, den Gegensatz zwischen
  „Judentum“ und „Christentum“ hinter uns zu lassen. Es geht um
  mich\, meine Existenz\, mein Innerstes\, meine Seele. Und es geht
  zugleich um eine universale Thematik. Was nicht sein darf: dass wir den
  Geist „als das neue Gesetz betrachten\, nämlich zum Instrument für
  die Erhaltung und Weitergabe der kirchlichen Tradition werden lassen.“
  (Ernst Käsemann)\n\nBefreien wir uns daraus\, singend\, betend\,
  schweigend. Herzliche Einladung zur Taizé-Feier!\n\nKontakt: Pfr.
  Andreas Fischer\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/16164
SUMMARY:Taizé-Feier: „Der Buchstabe tötet – der Geist macht
  lebendig“
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