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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kaiseraugst\, Mühlegasse 13\, 4303 Kaiseraugst
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DESCRIPTION:Im Zyklus zur "Mystik des Apostels Paulus" (Albert Schweitzer)
  befasse ich mich in diesem Gottesdienst mit der Passage\, wo Paulus vom
  Stöhnen der in Geburtswehen liegenden Schöpfung spricht: Römerbrief
  8\, 18-27 (Text siehe unten).\n\nIm griechischen Urtext häuft sich darin
  die Vorsilbe SYN auf auffällige Weise. SYN bedeutet „mit“\,
  „zusammen“\, wir kennen die Partikel aus Fremdwörtern\, die auch in
  Römer 8 vorkommen: Synergie\, also Zusammenwirken. Oder Sympathie\, was
  eigentlich Mit-Leiden\, Mit-Gefühl bedeutet.\n\nPaulus betont sonst
  meist den Widerspruch zwischen Natur und neuem Menschen\, hier aber\, im
  8. Kapitel des Römerbriefs entdeckt er eine Verbundenheit auf tiefster
  Ebene:\n\nDie Sehnsucht der Schöpfung\, unsere menschliche Sehnsucht und
  die Sehnsucht des göttlichen Geistes bilden zusammen einen
  schwermütigen Akkord. Ein dreifaches Seufzen-Stöhnen durchzieht den
  Kosmos\, es gibt eine kosmische Konsonanz und Resonanz des Seufzens und
  Stöhnens.\n\nDie Verbundenheit mit der Schöpfung entsteht im
  vorsprachlichen Bereich\, wo wir noch keine artikulierten Wörter
  hervorbringen. Hier\, auf diesem Niveau des Seufzens\, Stöhnens und
  Lallens\, des Murmelns\, Murrens und Grummelns bin ich eins mit aller
  Kreatur.\n\nPredigttext: Röm 8\, 18-27:\n\n18 Ich bin nämlich
  überzeugt\, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im
  Vergleich zur Herrlichkeit\, die an uns offenbar werden soll. 19 Denn
  in sehnsüchtigem Verlangen wartet die Schöpfung auf das Offenbarwerden
  der Söhne und Töchter Gottes. 20 Wurde die Schöpfung doch der
  Nichtigkeit unterworfen\, nicht weil sie es wollte\, sondern weil er\,
  der sie unterworfen hat\, es wollte - nicht ohne die Hoffnung aber\, 21
  dass auch die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit
  befreit werde zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir
  wissen\, dass die ganze Schöpfung seufzt und in Wehen liegt\, bis zum
  heutigen Tag. 23 Doch nicht nur dies; nein\, auch wir selbst\, die wir
  den Geist als Erstlingsgabe empfangen haben\, auch wir seufzen
  miteinander und warten auf unsere Anerkennung als Söhne und Töchter\,
  auf die Erlösung unseres Leibes. 24 Im Zeichen der Hoffnung wurden wir
  gerettet. Eine Hoffnung aber\, die man sieht\, ist keine Hoffnung. Wer
  hofft schon auf das\, was er sieht? 25 Hoffen wir aber auf das\, was
  wir nicht sehen\, dann harren wir aus in Geduld. 26 In gleicher Weise
  aber nimmt sich der Geist unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht\,
  was wir eigentlich beten sollen; der Geist selber jedoch tritt für uns
  ein mit wortlosen Seufzern. 27 Er aber\, der die Herzen erforscht\, er
  weiss\, was das Sinnen des Geistes ist\, weil er dem Willen Gottes
  gemäss für die Heiligen eintritt.\n\nKontakt: Pfr. Andreas Fischer\n
 \nWeitere Infos: https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/15950
SUMMARY:"Die Schöpfung liegt in Wehen": Gottesdienst der Gesamtgemeinde
  in Kaiseraugst\, mit Predigt im Zyklus zur "Mystik des Apostels Paulus"
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