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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kaiseraugst\, Mühlegasse 13\, 4303 Kaiseraugst
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DESCRIPTION:Die „Mystik des Apostels Paulus“ (Albert Schweitzer)\, mit
  der ich mich seit Jahresbeginn befasse\, führt vom Hundertsten ins
  Tausendste.\n\nBy the way ist mir auch jener Text begegnet\, welcher der
  Spiritualität des Katharina Werks zugrunde liegt\, der ökumenischen
  Gemeinschaft\, der meine Frau\, Jutta Wurm\, und ich in jungen Jahren
  angehörten.\n\nDas Katharina Werk hat sich den „Dienst an der
  Versöhnung“ auf die Fahne geschrieben\, wie ihn Paulus im 2.
  Korintherbrief (Kapitel 5\, V. 18-21; Text siehe unten) zur Sprache
  bringt.\n\nDas ist ein geeigneter Anlass\, sich wieder einmal auf
  Spurensuche zu machen: Es gilt\, sich mit sich selber\, mit Mitmenschen
  und Mitwelt und zletscht am Änd auch mit Gott zu versöhnen: „Lasst
  euch versöhnen mit Gott!“\, bittet der Apostel flehentlich seine
  korinthischen Freunde.\n\nEin paar Überlegungen vorweg: Das Wort für
  „Versöhnung“ im griechischen Urtext hat\, anders als im Deutschen\,
  nichts mit „Sühne“ zu tun. Vielmehr stammt es\, wie es in einem
  Kommentar heisst\, „aus dem Bereich des sozialen und politischen
  Miteinanders und beschreibt den Prozess\, in dem zwei verfeindete
  Gruppen\, Familien oder Völker ihre Feindschaft überwinden und Frieden
  schliessen.“ (Walter Klaiber)\n\nVersöhnung ist in der Zeit\, in der
  wir leben\, also brennend aktuell.\n\nWeiter: In der Antike wusste man
  „um die Notwendigkeit\, dass Menschen die Götter um Versöhnung
  anflehten\, versuchten\, sie durch Opfer versöhnlich zu stimmen“
  (Klaiber). Dass Gott den Menschenkindern umgekehrt einfach so\, ungefragt
  und unbedingt\, Versöhnung gewährt\, das war eine ungeheuerliche
  Aussage.\n\nUnd schliesslich: Die Versöhnung ist nicht aufoktroyiert\,
  sie ist nicht diktiert. Sie ist angewiesen auf das Einverständnis des
  Gegenübers. Das führt\, aus antiker Sicht\, zu einer weiteren
  Ungeheuerlichkeit: Gott bittet und bettelt\, fleht die Angesprochenen
  durch seinen Gesandten an:\n\n„Lasst euch versöhnen mit Gott!“\n
 \nTiefer kann man nicht sinken.\n\nKlar: „Heute scheint die Botschaft
  von der Versöhnung nicht gefragt“ (Klaiber). Nichtsdestotrotz scheint
  mir der tief sinkende Gott relevant zu sein. Wir stecken\, gottfern und
  unversöhnt\, ziemlich tief im Dreck.\n\nHerzliche Einladung zu diesem
  Gottesdienst mit nachdenklicher Predigt! Er ist verbunden mit der
  Finissage der Ausstellung der heiter-hellen Spin-Art-Bilder der
  griechischstämmigen Künstlerin
  https://www.ref-rheinfelden.ch/bericht/1540. Bevor Jutta Wurm und ich
  nach Griechenland in die Ferien fahren\, gibt’s\, natürlich\, einen
  griechischen Apero!\n\nPredigttext: 2. Kor 5\, 18-21:\n\n18 Gott hat uns
  durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung
  aufgetragen. 19 Denn ich bin gewiss: Gott war in Christus und
  versöhnte die Welt mit sich\, indem er den Menschen ihre Verfehlungen
  nicht anrechnete und unter uns das Wort von der Versöhnung aufgerichtet
  hat. 20 So treten wir nun als Gesandte Christi auf\, denn durch uns
  lässt Gott seine Einladung ergehen. Wir bitten an Christi Statt: Lasst
  euch versöhnen mit Gott! 21 Den\, der von keiner Sünde wusste\, hat
  er für uns zur Sünde gemacht\, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit
  Gottes würden.\n\nKontakt: Pfr. Andreas Fischer\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/15949
SUMMARY:Gottesdienst: "Das Wort der Versöhnung"
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