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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kaiseraugst\, Mühlegasse 13\, 4303 Kaiseraugst
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DESCRIPTION:»Der Glaube\, das Vertrauen auf Gott\, ist etwas ganz
  Einfaches... Er ist wie ein Schritt\, den wir tausendfach von neuem tun\,
  ein Leben lang\, bis zum letzten Atemzug.« \n(Frère Roger Schutz\,
  Pfarrer\, Gründer und langjähriger Prior von Taizé)\n\nIn diesem Geist
  der Einfachheit feiern wir monatlich einmal Gottesdienst – mit Gebet\,
  Stille und den typischen\, mehrfach\, mehrsprachig und mehrstimmig
  gesungenen Taizé-Liedern.\n\nMit Pfr. Andreas Fischer und Jutta Wurm\n
 \n---\n\nZum Inhalt: Seit vielen Jahren schreibe ich
  https://bolderntexte.ch/. Gerade eben habe ich untenstehenden
  finalisiert. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20\, 1-16)\,
  über das ich\, übrigens\, schon meine Lizenziatsarbeit geschrieben
  habe\, verstehe ich weiterhin nicht wirklich. Nichtsdestotrotz werde ich
  versuchen\, mir in der Taizéfeier ein paar Gedanken dazu zu machen :-)\n
 \n---\n\nBist du neidisch\, weil ich so grosszügig bin? So werden die
  Letzten die Ersten sein.\nMatthäus 20\, 15-16\n\nDer heutige Lehrtext
  steht am Ende der Parabel Jesu von den Arbeitern im Weinberg. Es lohnt
  sich\, die Story wieder einmal – möglichst unvoreingenommen – zu
  lesen. Dann\, scheint mir\, zeigt sich: Die Güte dieses Gutsherrengotts
  hält sich in engen Grenzen. Statt seine eigene Grosszügigkeit
  hervorzuheben und den enttäuschten Taglöhnern vorzuwerfen\, dass sie
  neidisch seien\, könnte er ihnen wenigstens erklären\, dass er im
  Moment nicht mehr übrighabe und in erster Linie gewährleisten wolle\,
  dass alle irgendwie durchkommen. Stattdessen stösst er die armen
  Arbeiter vor den Kopf – und mit ihnen irgendwie auch uns.\n\nAn diesem
  Punkt\, wo man ratlos stehenbleibt\, hilft einem die grossartige
  Auslegung der Parabel durch den Schweizer Theologen Leonhard Ragaz
  (1868-1945) weiter: Es ist\, sagt er sinngemäss\, tief in unser
  menschliches Bewusstsein eingezeichnet\, dass ich einen Anspruch auf den
  von mir erworbenen Besitz habe. Dieses Denken hat in dieser Welt
  vielleicht sein Recht. Das Gleichnis aber zeigt\, dass vor Gott eine
  andere Wirklichkeit gilt: Der einzige Gutsbesitzer\, der einzige Besitzer
  überhaupt ist GOTT. Wir alle sind Taglöhner\, die ihren täglichen
  Denar empfangen\, die im «Unser Vater» beten: „Unser tägliches Brot
  gib uns heute“.\nAlles\, was darüber hinausgeht\, ist Illusion.\n\n
 \nKontakt: Pfr. Andreas Fischer\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/14898
SUMMARY:Taizé-Feier
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