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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kaiseraugst\, Mühlegasse 13\, 4303 Kaiseraugst
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DESCRIPTION:Letztes Jahr war es eine Art Notruf: Unsere Pianistin Assel
  Abilseitova erzählte mir\, dass sie zum zweiten Mal als
  Geschäftsführerin in Basel das Project Agora durchführe – und dass
  sich die Finanzierung in Post-Corona-Zeiten schwierig gestalte. Doch das
  Post-Genre-Konzept überzeuge sie. Sie wolle da unbedingt dranbleiben.
  Wir organisierten dann kurzfristig eine Benefiz-Veranstaltung und halfen
  damit\, das Defizit zu beheben. Das Konzert\, mit vorausgehendem
  Gottesdienst\, begeisterte die Gemeinde.\n\nDieses Jahr scheint sich die
  finanzielle Situation des Projekts schon etwas weniger dramatisch zu
  gestalten. Gleichzeitig\, erzählt mir Assel\, bekomme das Festival
  klarere Formen. „Anfangs war es eine kleine Idee\, entstanden bei einem
  abendlichen Glas Wein. Inzwischen sind es in ihrem jeweiligen Genre
  berühmte Musiker\, die sich am Projekt beteiligen wollen.“\n\nOb sie
  einem Post-Boomer mit einem Satz erklären könne\, was „Post Genre“
  bedeute\, frage ich. Die Antwort lautet: „Wir schauen über die
  üblichen Musikgenres – Klassik\, Jazz\, Pop\, Hiphop usw. – hinaus
  und finden eine neue\, facettenreiche Sprache.“ Okay\, Post-Boomer
  stellt die nächste Frage: Was ist das "Project Agora"? Antwort:
  „PROJECT AGORA ist ein Raum\, in dem die Grenzen zwischen verschiedenen
  Disziplinen und Musikstilen verschwimmen sollen\, wodurch neue Farben
  entstehen\, für die wir noch keine Namen kennen.“\n\nDazu fallen mir
  zwei Dinge ein:\n\nErstens: Das Benefizkonzert passt zur Finissage
  unserer Schätti-Hollenstein-Ausstellung. Der eine gestaltet mit Holz\,
  der andere mit Stahl\, der eine liebt Volksmusik\, der andere Jazz. Die
  Ausstellung von Werken der beiden Kaiseraugster Altmeister ist also
  gleichsam Ausdruck einer Prä-Post-Genre-Bewegung.\n\nUnd zweitens: Schon
  bald post Christum natum\, nach Christi Geburt\, destillierte sich in der
  christlichen Theologie die Idee der „Coincidentia Oppositorum“
  heraus. Zusammenfallen der Gegensätze. Gott wird Mensch\, der Himmel
  vereint sich mit der Erde – mehr Post-Genre geht nicht.\n\nDas\, was
  unsere Pianistin mit ihrer Entourage da tut\, ist also beste Theologie.
  Die Zeit wird zweifellos kommen\, in der das Project Agora nicht mehr auf
  unseren kleinen Support angewiesen sein wird. Derzeit ist es noch so.\n
 \nIch freue mich sehr\, dass wir dieses Benefiz-Konzert\, verbunden mit
  der Finissage der
  https://www.ref-rheinfelden.ch/bericht/1465-Hollenstein-Ausstellung
  durchführen können. Herzliche Einladung dazu. Und zum Gottesdienst
  natürlich\, in dem Assel gemeinsam mit einer Jazz-Saxophonistin Klassik
  und Jazz verbinden wird. Post-Genre auch hier!\n\nKontakt: Pfr. Andreas
  Fischer\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/14476
SUMMARY:"Coincidentia Oppositorum": Gottesdienst mit Finissage der
  Ausstellung Schätti-Hollenstein und Benefizkonzert Project Agora
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X-MICROSOFT-CDO-IMPORTANCE:1
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