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DTSTART:20221016T080000Z
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LOCATION:Evang.-Ref. Kirche Rheinfelden\, Zürcherstrasse 1\, 4310
  Rheinfelden
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DESCRIPTION:„Keine Tangobeleuchtung\, kein Zwielicht“\, stellt der
  Berner Dichterpfarrer Kurt Marti in seiner Predigt zu diesem Vers im
  Markusevangelium fest. Sondern „eine Sonne\, die alle Finsternis
  auflöst!“ Die Sonne\, sagt Marti\, ist Jesus Christus. In seinem Licht
  werden „unsere höchsteigenen Hintergedanken aufgedeckt“. Mit unseren
  Seelen sei es wie mit dem Mond: Da sei immer nur die eine Hälft
  sichtbar. Die andere\, die „dunkle Seite“ verbleibe im Dunkeln:\n
 \n„Im martialischen Obersten versteckt sich ein Kind\, das am liebsten
  Johanna Spyri liest; in der sittenstrengen Dame ein munteres Mädchen\,
  das tanzen möchte.“\n\nDoch nun erhellt das Licht der Christus-Sonne
  das Ganze. Was dabei sichtbar wird\, kann ziemlich peinlich sein:\n
 \n„Es zeigt sich der Gottlose\, der sich im Frommen verbirgt; es zeigt
  sich hinter freundlichem Lächeln der heimliche Hass; im Glauben wird
  Unglaube sichtbar\, in Züchtigkeit Unzucht\, im Erfolg die
  Verzweiflung\, in der Kirche der Atheismus.“\n\nDer Vers\, über den
  Kurt Marti hier spricht\, hat mich in den vergangenen Tagen begleitet\,
  als ich an einem Meditationsretreat in einem Kloster teilnahm. Ich sass
  viele Stunden auf dem Kissen\, ohne Aussenkontakt\, durchaus im
  Halbdunkel\, nachts im Mondlicht. Die Meditationslehrerin gab mir dieses
  „Schlüsselwort“\, um darüber zu brüten\, es wiederzukäuen\,
  gleichsam zu mümmeln. Der auf einen Vers reduzierte Textbestand begann
  in mir zu arbeiten\, grub sich hinab in tiefere Schichten\, tauchte ein
  in den Urgrund:\n\n"Es gibt nichts Verborgenes\, das nicht offenbar
  werden\, und nichts Geheimes\, das nicht an den Tag kommen soll."\n
 \nZurück im Alltag\, lässt mich der Vers nicht mehr los. Und so habe ich
  angefangen\, Predigten wie jene von Kurt Marti\, Textmeditationen und
  wissenschaftliche Kommentare dazu zu lesen. Nun hoffe ich\, dass das
  alles zusammenfliesst in einer Predigt am kommenden Sonntag. Weil der
  Vers im Markus-Evangelium steht\, fügt sich die Predigt bestens in den
  https://www.ref-rheinfelden.ch/bericht/1359 ein. Ansonsten wird sie
  möglicherweise eine etwas andere Qualität haben\, eben: weil der
  Predigttext sich auf einen Vers beschränkt und weil ich ihn lange
  gemümmelt habe.\n\nWas immer rauskommt in den kommenden Tagen: Herzliche
  Einladung zum Gottesdienst der Gesamtgemeinde!\n\nAndreas Fischer\n\n
 \nKontakt: Pfr. Andreas Fischer\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-rheinfelden.ch/veranstaltung/11638
SUMMARY:„Es gibt nichts Verborgenes\, das nicht offenbar werden soll“:
  Gesamtgemeinde-Gottesdienst mit Predigt über Markus 4\, 22
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